Artikel 30

XXX

Heute geht es um autonomes Fahren.
Ich wurde zu diesem Artikel auf Brainfuck durch einen Artikel von der NZZ inspiriert, ich fand die Fragestellung die dort gestellt wurde wirklich sehr interessant!

Dieses Beispiel wurde im Artikel gegeben:

„Ein Beispiel: Ein mit fünf Personen besetztes Auto A hat auf einer Küstenstrasse einen Ausfall des Bremssystems. Ihm kommt ein mit einer Person besetztes Auto B entgegen. Ein Zusammenstoss ist unvermeidlich, wenn nicht eines der beiden Fahrzeuge über die Klippe fährt. Bleiben beide Fahrzeuge auf der Strasse, sterben sechs Menschen, fährt A über die Klippe, sterben fünf, fährt B über die Klippe, stirbt eine Person.“

Der Computer muss nun, angesichts von den Entwicklern definierten Parametern, entscheiden was zu tun ist.
Wen soll der Computer überleben lassen?

Die fünf Personen im Auto A?
Oder die eine Person im Auto B?

Die meisten werden jetzt sagen es sollten die fünf Personen überleben. Weil das die meisten Menschenleben sind.

Aber so einfach ist das leider nicht.
Nehmen wir an, in dem Auto B mit einer Person sitzt eine Frau, Mitte 20. Sie ist frisch verlobt und war grade Einkaufen. Sie ist nämlich schwanger.

In dem Auto B in welchem ja fünf 5 Personen sitzen sind alte Leute.
Sie haben vielleicht alle eine Lebenserwartung von 5 Jahren.

Was ist nun richtig?
Wie soll der Computer entscheiden?
Wer darf leben?
Wer muss sterben?

Nie sollte man darüber entscheiden müssen welches Menschenleben mehr wert ist.
Kein Mensch und auch kein Computer.

Dinge passieren einfach.

Was wenn Auto B ein Schulbus mit lauter kleinen Kindern ist?
Es gibt keine… richtige Lösung.

Aber wie soll ein computergesteuertes Netzwerk reagieren wenn eine solche Situation eintrifft?
Die meisten überleben lassen?
Den mit mehr Geld?

Alle töten?

Darf ein Computer so etwas überhaupt entscheiden?
Er würde in Sekundenbruchteilen entscheiden während Menschen sich über solche Dinge Stunden Gedanken machen…

Manche denken jetzt bestimmt der Computer findet eine Lösung, er rettet einfach irgendwie beide.
Dafür müsste ihm einprogrammiert werden wie er es macht.

Vielleicht gibt es auch andere Lösungen, aber es werden Menschen sterben und es werden Menschen unglücklich sein.
Man kann die Schuld in jedem Fall dem Netzwerk, dem Computer zuschieben…

Dabei liegt das Problem eigentlich in den kaputten Bremsen.
Und wer trägt die Schuld daran?
Der Hersteller des Autos?
Der Besitzer des Autos, weil er es nicht gewartet hat?

Völlig unwichtig!

Bis man darüber nachgedacht hat sind alle Personen in Auto A und Auto B tot,
so wie es wahrscheinlich auch in echt passieren würde.

 

Over and Out

Artikel 29

XXIX

Wie in neusten Studien bekanntgeworden besitzen die reichsten 62 Menschen der Welt soviel wie die ärmsten 3.5 Milliarden Menschen der Welt. 
Soziale Ungerechtigkeit?

Oder sind Menschen unfair und gönnen anderen nichts?

Es gibt tatsächlich Menschen die die Reichen der Reichsten verteidigen.
Natürlich ja, manche der Superreichen sind wirklich sozial und Spenden viel Geld um zu helfen…

Weil sie es können.

Das hat auch letztens der Netflix Gründer gemacht, er hat mehrere Millionen an Schulen gespendet… einfach weil er es kann!
Das Problem liegt nicht an den reichen Menschen. Nicht nur.
Es liegt vorallem an einer absolut konsumorientierten Gesellschaft.

Reiche sind auch nur Menschen.

Und manche Menschen sind gut…

und manche Menschen sind böse.

Oder egoistisch.

Viele Menschen sind egoistisch.

Manche wollen immer gewinnen!
Soziale Ungleichheit war schon immer ein Problem und wird leider, leider auch eines bleiben…

Artikel 28

XVIII
Mal wieder ein neuer Artikel.
Was sind Gedanken?

Sind Gedanken fixe Ideen? Nur irgendwelche Ströme?

Was sind überhaupt wir?

Mechanismen, Wesen… welche mit bestimmten Prinzipien überleben?

Oder ist da mehr? 

Handeln wir immer nach einem Prinzip?

Tagein, tagaus… 

Immer der gleiche Tagesablauf.

Das Verhalten, geprägt von Medien, Umwelt und beeinflusst von anderen?

Was ist ein Mensch welcher nie Kontakt zu anderen hatte? Ist er dann ein Mensch?
Wahrscheinlich schon.

Aber er wäre wahrscheinlich nicht fähig neugierig zu sein, zu forschen…

Er hätte möglicherweise keine Konkurrenz, keine Herausforderung…
Er würde den Tag vor sich hinleben, jeden Tag das gleiche tun…

Jeden Tag den selben Traum leben.

Einfach nur monoton.

Der Mensch würde in seiner eigenen Welt Leben, mir seinen Problemen versuchen alleine zurechtzukommen…

Nach außen hin vielleicht ein anderer sein.
Jeden Tag der gleiche Mensch, aber nie er selbst.

Und genau das sind die meisten Menschen.
Jeden Tag.

Over and out.

Artikel 27

XXVII

Sorry dass der letzte Artikel wirklich nur kurz war…
Gibt es so etwas wie Schicksal?

Nun, dass kann man so nicht sagen.

Im Grunde ist ja das Leben vorbestimmt!

Da es keinen Zufall gibt hat alles eine logische Konsequenz. Aber was ist Schicksal?
Eine unerwartete Fügung?

Im Grunde kann man Schicksal überall erkennen.
Hätte ich vor ein paar Monaten nicht auf eine meiner alten Seiten geschaut und nebenbei einen kritischen Text geschrieben wäre brainfuck nicht entstanden…
Aber das ist kein Schicksal.

Es ist quasi vorbestimmt, es waren die Bedingungen erfüllt und es ist eine absolut logische Konsequenz.
Auch wenn das Beispiel nicht ganz so optimal gewählt war 🙂
Ich hoffe ihr versteht was ich meine.
Over and Out!

Artikel 26

Ich möchte hier auf ein Thema zurückkehren welches ich erst im vorigen Artikel angesprochen habe. Da das einige nicht ganz verstanden habe möchte ich das Paradoxon nochmal aufzeigen:

DU lebst NICHT in der Gegenwart.

Also das Denkende Du. Du lebst in der Vergangenheit, Hirnströme haben schließlich eine bestimmte Geschwindigkeit.

Genauso wie das Licht welches wir als sichtbare Umgebung sehen.

Dies führt dazu dass du nie in der Gegenwart existiert.

Nichts existiert wirklich in der wahrnehmbaren Gegenwart. Also leben wir in der Vergangenheit. Ist die Vergangenheit ist die Realität?

Existiert das um uns herum wenn wir es nicht wahrnehmen überhaupt?

Nicht für uns… oder?