Artikel 35

Manchmal frage ich mich noch ob der Blog hier noch wirklich Sinn macht.
In letzter Zeit haben die Leser rapide abgenommen, oft sind es nur 1-2 täglich. Brainfuck hat seine besten Zeiten hinter sich.
Auch ich als Autor bin inaktiver geworden. Mir fehlt die Motivation.
Seit Monaten passiert in der Welt das gleiche… es wird immer schlimmer! Was soll man dazu denn schreiben? Es hilft niemandem wenn ich immer nur sage wie schrecklich alles ist oder wie unfair.
Es liest sowieso keiner. Meine letzten Artikel gingen nicht unbedingt um das allerschlimmste was grade passiert, und das mit voller Absicht.
Ich würde gerne über etwas gutes schreiben. Über etwas erfreuliches.
Nein, ich möchte nicht von all dem Grausamen ablenken was grade passiert. Es gab schon immer Krieg, Tod, Terror und all das was schlecht und böse ist.
Aber es hab auch schon immer das positive im Leben. Eigentlich ist das Negative durch das Positive definiert.
Wir wissen nur was negativ ist weil wir positive Dinge erleben, positive Dinge sind schon immer die Gewohnheit gewesen. Es gibt dann natürlich noch die sehr erfreulichen Dinge die das Leben verschönern. Die sind aber selten, so wie die schlechten.
Aber wenn etwas schlecht ist muss es ja auch irgendwann wieder besser werden, oder nicht? Ich hoffe es.
Möglicherweise bemerkt man die positiven Dinge nicht, einfach weil man nicht darauf achtet. Eine Freundin meinte mal man solle andere immer anlächeln und ihnen eine Freude bereiten.
Ja, das stimmt wohl.
Und genau wegen solchen Dingen werde ich auch schreiben wenn es keiner liest. Es wird immer jemand lesen!
Früher oder später. Und es wird auch besser werden.
Ich wünsche euch noch ein schönes Wochenende 🙂
Over and Out.

Artikel 34

Ich möchte heute über Sterbehilfe schreiben.

Die Meinungen sind dort wirklich sehr geteilt.
Es gibt Menschen die Sterbehilfe absolut akzeptabel finden und Menschen welche meinen, dies würde gegen den hippokratischen Eid verstoßen.
Es wird dort ausdrücklich die aktive Sterbehilfe verboten:

Ich werde niemandem, auch nicht auf seine Bitte hin, ein tödliches Gift verabreichen oder auch nur dazu raten.

Ist es richtig einem Patienten, welcher sich den Tod herbeisehnt… den Tod zu geben?
Mit dem Eid des Hippokrates ist es jedenfalls nicht vereinbar.

Wenn der Arzt aber keine aktive Sterbehilfe leistet wird der Patient wahrscheinlich versuchen, Suizid zu begehen.

Die Definition von passiver Sterbehilfe ist wie folgt:

Ist ein Erstickungstod nicht ein unschöner Tod?
Oder Verhungern?

Aktive Sterbehilfe ist die Tötung des Patienten auf dessen ausdrückliches Verlangen durch Eingreifen von außen, meist durch einen Arzt. Die Tötung auf Verlangen ist in Deutschland verboten und wird mit bis zu fünf Jahren Haft bestraft, in den Niederlanden, Belgien und Luxemburg ist sie hingegen unter bestimmten Bedingungen erlaubt.

– Entnommen aus mdr.de

Nach dieser Definition von aktiver Sterbehilfe ist es verboten einem Patienten Stoffe zu geben, durch welcher er vielleicht schmerzlos sterben könnte.

Sollte nicht jeder Patient selber darüber entscheiden sollen ob er leben will oder nicht?
Ist die Entscheidung eines Patienten, Suizid zu begehen egoistisch?
Schließlich hätte man ihn vielleicht retten können wenn er etwas gelitten hätte…

Meiner Ansicht ist es nicht egoistisch.
Wenn der Patient von einem Psychologen auf seine Urteilsfähigkeit geprüft wurde sollte jeder Patient über sein Leben entscheiden dürfen.

Over and Out!