Artikel 34

Ich möchte heute über Sterbehilfe schreiben.

Die Meinungen sind dort wirklich sehr geteilt.
Es gibt Menschen die Sterbehilfe absolut akzeptabel finden und Menschen welche meinen, dies würde gegen den hippokratischen Eid verstoßen.
Es wird dort ausdrücklich die aktive Sterbehilfe verboten:

Ich werde niemandem, auch nicht auf seine Bitte hin, ein tödliches Gift verabreichen oder auch nur dazu raten.

Ist es richtig einem Patienten, welcher sich den Tod herbeisehnt… den Tod zu geben?
Mit dem Eid des Hippokrates ist es jedenfalls nicht vereinbar.

Wenn der Arzt aber keine aktive Sterbehilfe leistet wird der Patient wahrscheinlich versuchen, Suizid zu begehen.

Die Definition von passiver Sterbehilfe ist wie folgt:

Ist ein Erstickungstod nicht ein unschöner Tod?
Oder Verhungern?

Aktive Sterbehilfe ist die Tötung des Patienten auf dessen ausdrückliches Verlangen durch Eingreifen von außen, meist durch einen Arzt. Die Tötung auf Verlangen ist in Deutschland verboten und wird mit bis zu fünf Jahren Haft bestraft, in den Niederlanden, Belgien und Luxemburg ist sie hingegen unter bestimmten Bedingungen erlaubt.

– Entnommen aus mdr.de

Nach dieser Definition von aktiver Sterbehilfe ist es verboten einem Patienten Stoffe zu geben, durch welcher er vielleicht schmerzlos sterben könnte.

Sollte nicht jeder Patient selber darüber entscheiden sollen ob er leben will oder nicht?
Ist die Entscheidung eines Patienten, Suizid zu begehen egoistisch?
Schließlich hätte man ihn vielleicht retten können wenn er etwas gelitten hätte…

Meiner Ansicht ist es nicht egoistisch.
Wenn der Patient von einem Psychologen auf seine Urteilsfähigkeit geprüft wurde sollte jeder Patient über sein Leben entscheiden dürfen.

Over and Out!

 

Kommentar verfassen