So this is Christmas… Artikel 58

Frohlocket! Die Weihnachtszeit kommt!

Die lauten Glocken läuten leise, denn die Welt ist ein tiefdunkles Weiß getaucht, fernab von allem gutem Übel. Wenn die Kinder lachen und vor Freude schmerzlich weinen, ja dann ist Weihnachtszeit.
Haben Sie schon alle Geschenke gekauft?

Wenn nicht, sind Sie wahrscheinlich ein wenig knapp dran. Das hektische Treiben ist groß, denn die Gelddruckereien der Weihnachtszeit sind immer sehr gefüllt, besonders wenn es kurz vor knapp kommt. Hätten sie sich wohl lieber etwas beeilt. Am besten wäre es wahrscheinlich gewesen, sie hätten während einer Rabattaktion im Frühjahr eingekauft. Da waren die Preise nicht für den weihnachtlichen Kaufrausch angepasst.

Aber was wäre Weihnachten ohne den vorweihnachtlichen Stress?
Nun, sicherlich angenehmer. Aber es wäre auch nicht Weihnachten.
Denn Weihnachten ist das Fest, an welchem wir unsere Nächsten lieben und freundlich zu allen sind, welchen wir sonst sehr unfreundlich gestimmt sind.

Weihnachten ist ein Fest des Friedens.

Weihnachten ist das Fest, dessen Vorbereitung nur alte Menschen nicht aufschieben, das Fest was so kurz nach dem Alltagsstress kommt. Das Fest zum Abschluss des Jahres. Und natürlich wie alle Jahre wieder, der Abschluss eines schrecklichen Jahres, ein Jahr voller Schmerz und Leid.  Was ist 2016 alles passiert? Man kann es kaum aufzählen.

Man möchte es vielleicht auch gar nicht aufzählen, es ja ist Weihnachten. Es ist vorbei.
Es fängt morgen wieder an, und es wird wieder schlimmer.
Jetzt ist aber erst Weihnachten. Völlig egal was kommt, jetzt feiern wir.

Wir feiern Weihnachten, wir feiern die Freude, den Profit, wir feiern uns, uns allein.
Lasst uns dieses Fest durch nichts verderben, Weihnachten ist immerzu perfekt.

Fast so perfekt wie wir.
Ich gedenke hiermit allen Menschen, welche Weihnachten nicht mehr erleben können.

Weil die Welt versagt hat,
weil wir versagt haben.
Wir alle.
Die Ignoranz verblendet unsere Sicht!

Lasst uns gegenseitig lieben, und wieder bis zum nächsten Weihnachtsfest hassen.
Feiern wir, feiern wir das Vergessen, alle Jahre wieder!

 

Fröhliche Weihnachten.

Artikel 57 – Kritik an der Unendlichkeit

Unendlichkeit

Das Gedankenexperiment des unendlich tippenden Affen scheint mir ein passender Einstieg in die Vorstellung der Unendlichkeit zu sein: Ein Affe tippt, mehr oder weniger zufällig, irgendeinen Buchstaben auf einer Schreibmaschine. Und das unendlich oft.

So entsteht eine jede mögliche Textabfolge. Um es klarzustellen: Jeder beliebiger Text wird von diesem Affen getippt. Um die Unendlichkeit noch besser aufzuzeigen, wird jede Variation eines jeden Texte von dem Affen unendlich oft getippt.

Mit diesem Experiment möchte man zeigen, dass die Unendlichkeit etwas ist, was ewig andauert.

Aber gibt es Dinge, die unendlich sind?

Manche Menschen behaupten, es gäbe unendlich viele Paralleluniversen.

Oder das Universum ist unendlich groß.

Zumindest beim letzten bin ich mir sicher, dass es nicht stimmt: Wenn man nun alle wissenschaftliche Fakten missachtet, welche die Unendlichkeit des Universums belegen, so kann man durch einfachen Blick in den Himmel beweisen, dass das Universum nicht unendlich ist.

So müsste ja, wenn das Universum unendlich groß ist (und es somit auch keinen Urknall gab) das Universum auch schon unendlich lange existieren. So müsste, nach der Logik der Unendlichkeit nach auch unser Sternenhimmel unendlich gefüllt mit Sternen sein, er müsste deutlich gefüllter sein.

Ist er aber nicht. Weil das Universum noch nicht lange existiert und auch nicht unendlich ist.

Unendlichkeit wird oft in einem Kontext genutzt, in welchem dann durch die Unendlichkeit schamlos übertrieben wird.

Aber was ist Unendlichkeit? Kann sie überhaupt existieren?

Ist eine Unendlichkeit überhaupt theoretisch möglich?

Unendlichkeit ist ewig, unendlich lange und eine unendliche Menge an Informationen.
Das sind abstrakte Werte. So ist die für die Unendlichkeit auch die Zeit nicht unbedingt relevant,
diese ist nämlich nicht nur nicht unendlich, sondern relativ.
Zeit hat auch begonnen und wird auch wieder enden. 

Gibt es die Möglichkeit, Unendlichkeit festzustellen?

Wenn sich die Sache, welche unendlich ist, unregelmäßig ändert, so muss die Sache jeden möglichen Zustand annehmen, und das unendlich oft. Die Sache ist auch unendlich oft in unendlich verschiedenen Reihenfolgen aller möglichen Zustände.

Kann so etwas existieren?

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Das Universum ist groß – Aber nicht unendlich!

Das Universum, das ist nicht unendlich.

Gibt es unendlich viele Paralleluniversen?

Dann müsste es unendlich viele verschiedene Paralleluniversen geben, was zu unendlich vielen verschiedenen Zuständen führt. Zu jedem möglichen Zustand.

Wenn wir jetzt sogar annehmen, dass in unendlich vielen Paralleluniversen das Reisen in andere Paralleluniversen möglich ist, so ist es unendlich unwahrscheinlich, dass es irgendwie möglich ist, in andere Universen zu reisen oder mit ihnen zu kommunizieren.

Denn sonst würde das dauernd passieren.

Dem Gesetz der Unendlichkeit ist alles jederzeit unendlich oft in unendlich verschiedenen Variationen möglich. Also:

Entweder sind Paralleluniversen nicht existent, oder man wird niemals eines besuchen können.

Oder sie sind nicht unendlich.

Was aber wirklich unendlich ist, sind die Zahlen.
So gibt es immer eine größere Zahl. Doch sind Zahlen doch sehr regelmäßig.
Interessant ist die unregelmäßige Unendlichkeit, welche keinem exakten Muster folgt. Ob die Zahl Pi einem Muster folgt, ist ungewiss. Jedoch lässt sich dort auch jedes Geburtsdatum und jede beliebige Reihenfolge finden.

Allerdings sind Zahlen nur eine Erfindung des Menschen, um die Welt besser abbilden zu können – somit sind Zahlen nicht real. Gibt es Unendlichkeit? Gibt es etwas, was unendlich ist und in der Realität besteht?

Gibt es Dinge, welche keine Gedankenexperimente sind und trotzdem unregelmäßig unendlich sind?

Ich möchte etwas näher die unregelmäßige Unendlichkeit definieren.

Sie ist als solche unregelmäßig, dass sie ihren Zustand verändert und mehr als einen Zustand haben kann. So ist die Zahl 1 zwar regelmäßig unendlich, da an ihr unendlich viele Nullstellen sind. Diese unregelmäßige Unendlichkeit ist erstmal uninteressant, schließlich zeigen sie keine Veränderung. Vielleicht ist Pi auch nicht wirklich unendlich lange! Die unregelmäßige Unendlichkeit hat kein Muster. Es mag zwar Muster geben, welche unregelmäßig scheinen, jedoch nicht unregelmäßig sind.

So mag es unendlich viele Primzahlen geben, jedoch ist diese Unendlichkeit nur augenscheinlich unregelmäßig. Es gibt sicher eine Formel zum Berechnen von Primzahlen, wir haben sie nur zum Glück noch nicht entdeckt. Primzahlen sind übrigens unter anderem für sichere Verschlüsselungen notwendig.

Unendlichkeit existiert nicht in der realen Welt, nicht in der Natur.

Unendlichkeit ist eine Erfindung der Menschen, weil manche Dinge unser Verständnis einfach sprengen. Wir sind nicht fähig, die nahezu unendliche Komplexität der realen Welt zu erfassen.

Denn der Mensch ist genauso vergänglich wie alles was wir bauen und erreichen. So wird die Menschheit ausgelöscht werden, so wie alles.
Denn nichts ist ewig.
Man kann aus etwas endlichen nichts unendliches erschaffen.

Nichts ist unendlich.

Over and Out.

Ende des ersten Teil des Textes über Unendlichkeit – mehr folgt

Artikel 56 – Dear Mr. President…

Hallo und willkommen zum 56. Artikel!

Donald Trump ist Präsident der USA!
Kaum jemand hatte erwartet, dass so etwas passieren würde.

Nun ist es aber geschehen.

Ich denke über die genauen Fakten muss ich hier keine Einleitung geben, das Wahlsystem ist in den USA einfach nicht direkt demokratisch und die Kandidaten sind und waren beide mit Verlaub – alles andere, aber nicht das Gelbe vom Ei.
Wirklich sowas von überhaupt nicht das Gelbe.
Darüber muss man sich gar nicht streiten!
Jetzt hat die USA einen Populisten als Präsidenten.

Shit happens.
Nachdem Bernie Sanders raus war, war es ja offensichtlich dass die Wahl nur scheiße laufen kann.
Der Wahlkampf war hässlich, das Gesagte auch.
Hass ist schließlich immer hässlich.
Trump verbreitete während dem Wahlkampf Hass in der Bevölkerung und machte Aussagen, welcher kein vernünftiger Mensch unterstützen sollte.

Positiv denken.
Ich möchte euch aber daran erinnern, dass Clinton nicht gut war und Clinton eben auch suboptimal ist. Diese Wahl war die Wahl zwischen zwei Idioten.
Zwischen Pest und Cholera.
Zwischen dumm und dümmer.

wenn es Menschen wie Trump und Clinton soweit in der Politik bringen, ist Amerika wirklich ein Land der unbegrenzten (Un)Möglichkeiten.

 

Wir werden die nächsten Jahre viel zu lachen haben, so viel steht fest.
Ob wir nun aus Verzweiflung, Wut oder aus Hilflosigkeit lachen
oder einfach nur weil das tolle demokratische System versagt hat.

Es ist doch egal! Das Volk Amerikas hat entschieden.
Zwar in Amerikas Wahlsystem, aber dennoch war es eine Volksentscheidung.

Meinen größten Respekt an Trump.
Die Medien sind/waren gegen ihn, weil er nur dumme Sprüche von sich gibt.
Alle sind gegen ihn.
Und trotzdem hat er es irgendwie geschafft!
Der Kapitalismus den Kapitalisten!

Was für eine Scheiße.
Macht es nächstes Mal besser, liebe Amerikaner.
Ich werde in nächster Zeit öfter Artikel dazu schreiben.

Over and Out!

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FOTO: REUTERS

Ein Brief an Julian Reichelt – Artikel 55

Lieber Julian Reichelt,

Bomben sind immer schlecht.

Egal was Sie sagen.

Wissen Sie, es ist auch immer schlecht Menschen zu töten.

Sie reden in ihrem Artikel, welchen Sie am 26.10.16 veröffentlicht haben von

dem Satz „Es gibt nicht gute und böse Bomben“

Und Sie widersprechen ihm.

Sie halten, auch auf Twitter fest, dass es „Gute und Böse Bomben“ gibt.

Ich muss ihnen eindeutig widersprechen.

Egal, es ist vollkommen egal wie Sie die Situation sehen und es existiert für diese

offensichtliche Tatsache auch kein verwertbares Gegenargument:

Die Bomben, welche sie in Ihrem Artikel beschreiben sind dafür gemacht zu töten.

Und Mord ist nie etwas Gutes.

Sie können nicht einen vermeintlichen IS-Bunker bombardieren, weil sie denken

dass dort nur IS-Kämpfer sind.

Welche im Übrigen trotz allen Menschen sind, welche manipuliert worden sind

oder gezwungen werden, für eine Sache zu kämpfen, welche genauso falsch

ist wie ihre Meinung dass es gute Bomben gibt.

Ich berufe mich auf Artikel 6 und Artikel 7, sowie auch die Artikel 8,10 und 11 der allgemeinen Menschenrechte.

Ich verteidige hier keine IS-Kämpfer, sondern Menschen.

Sie gehen sogar so weit, jeden der Ihnen nicht zustimmt als „radikal“ zu bezeichnen.

Ich bin anderer Meinung als Sie.

Bin ich gemein mit Radikalen, wenn ich mich auf die Menschenrechte berufe?

Ich akzeptiere Ihre Meinung.

Allerdings halte ich Bomben, Bomben um zu töten für grundsätzlich falsch.

Töten ist immer falsch.

Bomben bringen Menschen dazu, aus Angst zum IS überzulaufen.

Aus Verzweiflung.

Bomben töten und Bomben vernichten.

Ich finde nicht, dass es Ihnen zusteht, so etwas mit einem einfachen Satz zu beurteilen.

Mit dieser Basis können Sie sich vielleicht ein Urteil über den Satz bilden,

aber sicherlich nicht über die Lage in Syrien.

Und jeder der die Bomben wirft, trägt für mich Mitschuld an der Flüchtlingskrise und den vielen hunderttausenden Toten, welche weltweit an den Folgen des IS leiden und eben

vor allem in Syrien.

Danke fürs Lesen.

  • Brainfuck

Link zu dem Artikel: http://www.bild.de/politik/ausland/mossul/es-gibt-gute-und-boese-bomben-48465954.bild.html

Artikel 54

Herzlich willkommen zum 54. Artikel.

Ich möchte heute über ein Thema schreiben, welches mir in letzter Zeit aufgefallen ist.

Und zwar geht es um das AFD Bashing, welches momentan sehr oft in den Medien zu beobachten ist. Ich habe persönlich auch gegen die AFD geschrieben, aber das hier ist ein Meinungsblog. Von mir.
Ich finde es ein Unding, dass selbst offizielle, als neutral gedachte Medien gegen die AFD hetzen.
Und das nicht als Kommentar kennzeichnen. Oder als Meinung.
Wenn das gemacht wird, habe ich damit kein Problem.

Bitte beachten:

Ich möchte hier nicht die AFD verteidigen.

Ganz sicher nicht.

Ich möchte vielmehr darauf aufmerksam machen, dass es kaum mehr ein neutrales Medium gibt. Die AFD macht viele Dinge. Und dort gibt es kein Aber. Allerdings muss man so etwas unbedingt neutral betrachten!

Oder die eigenen Artikel als Meinung oder Kommentar kennzeichnen.

Hier findet ihr übrigens Meinungen, es ist schließlich ein Blog.

Ich bin gegen die radikale AFD, welche selbst meiner Meinung nach zweifelhafte Ansichten hat

( Die AFD möchte mit Aktionen und Aussagen eben doch in die Schlagzeilen! Und diese Taktik funktioniert wunderbar. Also lieber wenig über ihre Aussagen schreiben und mehr auf richtige Politik konzentrieren und nicht auf das was die AFD da tut. )

Over and Out!

 

Artikel 53

Herzlich willkommen zum 53. Artikel.Ich würde heute gerne über etwas schreiben, was ich vor ein paar Tagen in Ethik behandelt habe.

Und zwar ging es dort um den Schriftzug 

„Work, Consume, Be silent, Die“
Es gab einige Diskussionen darüber.

Dabei hat sich herausgestellt, dass viele denken dass so ein schlechtes Leben aussieht.
Ich kann es nicht nachvollziehen.

Was ist schlecht an so einem Leben?

Man arbeitet, man konsumiert, man beschwert sich nicht und irgendwann stirbt man.

Klingt für mich eher nach den Regeln eines allgegenwärtigen Systems.

Unserer Gesellschaft.
Ich möchte mich heute mit der Fragestellung befassen, was eigentlich ein gutes Leben ausmacht. Und ob es so etwas gibt.
Ich habe viel darüber nachgedacht, wie ich das formulieren soll.

Es ist auch nicht sehr einfach zu verstehen.

Wenn man eine Person fragt, was sie sich unter einem guten Leben vorstellt, erhält man typischerweise Antworten, welche ein gutes Leben als sorgenlos bezeichnen. Und natürlich sei es wichtig viel Geld zu haben und nie arbeiten zu müssen.
Klingt wunderbar, nicht?

Aber hier kommen wir wieder zu der Frage, was Glück eigentlich bedeutet.
Ist es gut, immer glücklich zu sein?

Ist es gut, nie Sorgen zu haben?
Was wäre ein Leben ohne Scheitern?

Ein Leben voller Glück und Freude?
Ich glaube nicht, dass es wirklich so schön wäre, wie einige sich das vorstellen. 

Das Scheitern lehrt uns Dinge besser zu machen und zeigt uns unsere Grenzen.

Sorgen zeigen uns, was uns wirklich etwas bedeutet.
Fehlschläge und Sorgen prägen uns, sie zeichnen unsere Persönlichkeit und unseren Charakter.

Ein Mensch, welcher immer Erfolg hat, mag glücklich sein.

Aber ist es ein gutes Leben?

Wenn ich nie arbeiten gehe, was mache ich dann?

Brauche ich dann Bildung?

Brauche ich überhaupt irgendwas?

Macht mein Leben Sinn, wenn ich keine Pflichten zu erfüllen habe? 

Wenn ich nichts brauche, wenn ich nichts arbeite und mich nie über etwas beschweren muss sterbe ich irgendwann.
Und ich habe nichts, ich habe nichts erreicht. Ich habe nie etwas geleistet.

Ich habe immer nur etwas bekommen.

Und zwar Geld, Geld ohne Ende.

Und wenn etwas zu erledigen war, habe ich es nicht selbst gemacht.
Und dann sterbe ich und frage mich, was ich eigentlich erreicht habe.

Ich mag zwar glücklich gewesen sein, aber ich hatte bei weitem kein gutes Leben. Ein gutes Leben muss erfüllt gewesen sein. 

Ein erfülltes Leben besteht aus Momenten der Freude und der Trauer, aus vielen, vielen Erinnerungen. Aus Leistungen und Fehlschlägen. Aus Fehlschlägen, von welchen man lernt, es besser zu tun.

Aus Erfolg.

Aus dem Tod.

Einer Erlösung der ewigen Routine.
Aus dem plötzlichen Halt an der Station der Ewigkeit.

So endet jedes Leben, ob glücklich oder nicht glücklich.

Und für jeden anderen geht es weiter.

Ein kleiner Ruck und es geht weiter, bis man sein Ziel erreicht.

Denn der Weg ist das Ziel.
Over and Out.

Artikel 52

Herzlich willkommen zum 52. Artikel.Ich würde heute gerne über Gesellschaft schreiben.

Eine Bekannte meinte letztens, dass der Fortschritt und die Gesellschaft nicht gut für die Menschen ist.

Es hätte der Menschheit nur Krieg, Egoismus und Terror gebracht.
Umso fortschrittlicher, desto tödlicher.

Tötungsmaschinen werden immer effizienter und gefährlicher.

Bomben werden immer mächtiger, man arbeitet ja sogar an Wasserstoffbomben.
Man will Drohnen einsetzen, um Feinde zu töten. Das funktioniert auch sehr gut, aber ist das richtig? Sollte ein Knopfdruck über Leben und Tod entscheiden sollen?

Sicher nicht.

Trotzdem ist es so.

Ein Knopfdruck kann einen ganzen Atomkrieg auslösen. 

Aber ist der Fortschritt schuld daran, dass jeden Tag 17.000 Kinder verhungern? Eher nicht.

Es liegt nicht an dem Fortschritt.
Waffen sind auch nichts schlechtes.

Waffen haben keine Gefühle, 

Waffen haben keine Tötungsabsicht.

Waffen sind harmlos. 

Der Schütze ist der Gefährliche.

Nun kann man sich natürlich fragen,

warum der Schütze denn Tötungsabsichten hat.
Es liegt sicherlich nicht daran, dass der Schütze tief im Inneren ein böser Mensch ist. Menschen sind nicht automatisch böse.
Das Problem liegt in der Gesellschaft.

Die Gesellschaft formt einen jeden von uns.

Die Gesellschaft umgibt jeden von uns.

Und jeder ist ein Teil der Gesellschaft.
Macht das Gesellschaft schlecht?

Man könnte nun vermuten, die Gesellschaft ist verantwortlich für jede Person die an Hunger oder Krieg stirbt.
Ja, die Gesellschaft ist verantwortlich.

Aber die Gesellschaft ist nicht schlecht!
Ohne die Gesellschaft würden wir nicht mal mitbekommen, dass Menschen an Hunger oder unter den Folgen eines Krieges leiden müssen.

Gesellschaft macht uns aus.

Jeder von uns ist ein Teil davon.
Und wenn man ein bisschen darüber nachdenkt, merkt man dass jeder der Teil der Gesellschaft ist ein bisschen daran schuld ist.
Blöderweise ist es auch jedem ein bisschen egal.
Das führt dazu, dass die Menschen einfach weitersterben.
Herzlichen Glückwunsch! 
Gesellschaft kann etwas großartiges sein, aber dafür muss jeder ein bisschen etwas beitragen.

Ein klein wenig.
Vielleicht können wir ja nicht die Gesellschaft ändern, aber uns.

Und das wäre doch schonmal ein Schritt in die richtige Richtung, nicht wahr? 🙂
Helft Menschen.

Bringt sie zum Lachen.

Macht die Welt ein kleines Stück besser.
Over and Out.