brainfuck http://brainfuck.info Kritisch, philosophisch, unabhängig. Sun, 16 Jul 2017 01:07:39 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.8 https://i0.wp.com/brainfuck.info/wordpress/wp-content/uploads/2015/08/cropped-Logo-joluc-Brainfuck_00000.png?fit=32%2C32&ssl=1 brainfuck http://brainfuck.info 32 32 101667046 Vor dem Gesetz sind alle gleich… oder? – Artikel 61 http://brainfuck.info/index.php/2017/06/16/vor-dem-gesetz-sind-alle-gleich-oder-artikel-61/#utm_source=rss&utm_medium=rss http://brainfuck.info/index.php/2017/06/16/vor-dem-gesetz-sind-alle-gleich-oder-artikel-61/#respond Fri, 16 Jun 2017 18:58:22 +0000 http://brainfuck.info/?p=878 Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich. Das sagt jedenfalls unser Grundgesetz. Allerdings gab es in den letzten Jahren immer wieder eigentlich strafrechtlich relevante Fälle, welche aber aufgrund von diplomatischer Immunität nicht weiter verfolgt wurden. Und es sind nicht nur... Weiterlesen →

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Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.

Das sagt jedenfalls unser Grundgesetz.
Allerdings gab es in den letzten Jahren immer wieder eigentlich strafrechtlich relevante Fälle, welche aber aufgrund von diplomatischer Immunität nicht weiter verfolgt wurden.

Und es sind nicht nur irgendwelche Bagatelldelikte – sondern auch menschenrechtsverletzende Fälle. Das ist aber irrelevant. Denn Immunität ist Immunität.

Dewi Ratnasari, ihr wirklicher Name ist nicht bekannt, soll fast zwei Jahre lang im Berliner Haushalt eines saudischen Botschaftsmitarbeiters geschuftet haben wie eine Sklavin. (…)  Die Botschaft bezahlte damals zwar das ausgebliebene Gehalt, doch für den Diplomaten hatte der Fall keine Konsequenzen.
Tagesspiegel.de

Und jetzt ist die „diplomatische Immunität“ wieder groß in Diskussion.
Ein Radfahrer ist gegen die Autotür eines im Halteverbot stehenden geprallt und an den Folgen einer schweren Kopfverletzung gestorben. ( Quelle )

Und eine Strafverfolgung?

Der 51-Jährige ist Diplomat aus Saudi-Arabien und genießt Immunität, wie Sicherheitskreise in der Hauptstadt dem SPIEGEL bestätigten. „In einem solchen Fall wird das Verfahren eingestellt“
Spiegel.de

Das sagt jedenfalls der Spiegel und bezieht sich hierbei auf Aussagen eines Sprechers der Berliner Staatsanwaltschaft.

Interessant ist auch, was dem Artikel noch entnommen werden kann:

„In Berlin kommt es jährlich zu Tausenden Verkehrsverstößen von Diplomaten, die nicht verfolgt werden dürfen. Laut der Innenbehörde wurden 2015 insgesamt 24.114 Verkehrsdelikte für Kraftfahrzeuge mit Diplomatenkennzeichen registriert, 2016 waren es 22.880.“

Interessant ist die Formulierung.

Diplomaten dürfen nicht verfolgt werden.

Und das trifft tatsächlich zu.
Die diplomatische Immunität schützt Personen, welche in Deutschland Straftaten begehen.
Natürlich kann die politische Immunität auch aufgehoben werden, aber das ist offensichtlich eher selten der Fall, bei kleineren Verstößen wird so etwas sowieso nicht in Betracht gezogen.

Mit Verlaub: Das ist scheiße.

Personen, welche in Deutschland sind, sollten alle gleich behandelt werden. Und das ist keine Forderung, nein das ist gesetzlich festgelegt.

Und das im 3. Artikel des Grundgesetzes, Absatz 3.

(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

Natürlich sagt das Gesetz, dass Diplomaten Immunität und somit Schutz vor Strafverfolgung haben.

Aber wenn ein Mensch gegen ein in Deutschland geltendes Gesetz verstößt darf er nicht aufgrund „diplomatischer Immunität“ einfach einen Freibrief bekommen.
Das ist nämlich offensichtliche Bevorzugung gegenüber anderen Menschen.

Aber wie macht man es richtig?

Man versucht einfach dagegen vorzugehen.
Ein gutes Beispiel ist die USA: Vor ein paar Wochen wurden dort (unter anderem kurdische ) Demonstranten auf amerikanischem Boden von türkischen Sicherheitskräften attackiert.
Nun wurden Haftbefehle gegen einige dieser Sicherheitskräfte erlassen. ( Quelle )
Es ist zu hoffen, dass diese nicht fallen gelassen werden.

Allgemein ist mir die „diplomatische Immunität“ ein Dorn im Auge.
Wenn ein diplomatischer Status offensichtliche Täter vor Konsequenzen schützt – wer schützt dann uns? Und warum haben wir ein Grundgesetz, in welchem klar gesagt wird, dass niemand bevorzugt oder benachteiligt werden darf?
Das ergibt keinen Sinn.

Ja, manchmal ist es sicherlich sinnvoll, Diplomaten Immunität zu gewähren.
Allerdings sollten sie keinen Freibrief bekommen. Denn dann wird es auch nicht besser.

Over and Out!

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Wer braucht schon politischen Diskurs, wenn er Demokratie hat? – Artikel 60 http://brainfuck.info/index.php/2017/03/03/wer-braucht-schon-politischen-diskurs-wenn-er-demokratie-hat-artikel-60/#utm_source=rss&utm_medium=rss http://brainfuck.info/index.php/2017/03/03/wer-braucht-schon-politischen-diskurs-wenn-er-demokratie-hat-artikel-60/#respond Thu, 02 Mar 2017 23:37:19 +0000 http://brainfuck.info/?p=741 Im Bezug auf aktuelle Ereignisse habe ich mich entschieden, (m)eine Meinung zu äußern, welche einigen meiner Leser wahrscheinlich nicht gefallen wird. Um ein wenig genauer zu sein: Liebe Demokraten, liebe Mitbürger. Was seid ihr für Menschen? Was wollt ihr für Zeichen... Weiterlesen →

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Im Bezug auf aktuelle Ereignisse habe ich mich entschieden, (m)eine Meinung zu äußern, welche einigen meiner Leser wahrscheinlich nicht gefallen wird.
Um ein wenig genauer zu sein:

Liebe Demokraten, liebe Mitbürger.

Was seid ihr für Menschen? Was wollt ihr für Zeichen setzen?
Es ist antidemokratisch, Meinungen zu verbieten.
Eure Freude über das Verbot zeigt, wie wenig Toleranz ihr doch habt.
Eure Angst vor Diskussionen mit Andersdenkenden zeigt, wie viel Angst ihr vor anderen Meinungen habt. Ihr wisst nichts über die Materie. Viele folgen blind irgendwelche Halbwahrheiten!
Politik ist auf einmal im Trend. Jeder hat eine Meinung! Wie wunderbar, könnte man jetzt denken: Doch mit euren fehlgeleiteten geforderten Verboten von demokratischen Parteien oder dem verzerren von Zitaten, welche in einem eindeutigen Kontext stehen, zeigt ihr nur eure Unfähigkeit und euren Realitätsverlust!
Die Demokratie ist etwas wunderbares.
Doch ihr macht sie kaputt. Ihr widersprecht euch selbst, ihr wollt alle Meinungen und alle Menschen tolerieren, aber mit AFD-Anhängern redet ihr nicht!
Ihr spaltet die Lager! Wie soll man denn Lösungen finden, wenn man nicht diskutiert?

Es bringt mich zum Verzweifeln, dass ihr es nicht auf die Reihe bringt, eine richtige Diskussion zu führen. Es demotiviert mich auch in meiner Schreiblust.
Wenn ein Artikel sich nicht über Trump oder die AFD lustig macht, klickt er dann überhaupt?

Mal sehen.
Dieser Artikel geht gegen euch, gegen diese Menschen, die meinen, sie seien Demokraten, wenn sie jetzt alle AFDler von der Facebook-Freundesliste entfernen. Aber auch gegen diese Menschen, die die Meinungsfreiheit einschränken wollen oder sogar eine demokratische Partei verbieten wollen.
Die AFD ist mir auch ein Dorn im Auge, aber was wäre eine Demokratie ohne Opposition? Sie wäre sicherlich keine Demokratie, sondern eher ein System, welches sich mit einem Namen brüstet, welches es nicht verdient hat.

Ich kann euch eure Meinungen nicht verbieten.
Und nein, das will ich auch gar nicht. Ich möchte mit euch in Diskurs treten und zeigen was falsch läuft. Und auch wenn euch das nicht gefällt:
Andere Menschen habe eine andere Meinung.
Wenn ihr diese nicht in Ordnung findet, diskutiert.
Und wenn ihr euch als Einheit einig seid, dass eine Meinung nicht in Ordnung ist, wie es jetzt der Fall ist, dann ist es sinnvoller zu protestieren.

Macht es nicht wie Erdogan.
Demonstriert und nutzt eure Rechte. Zeigt diesen Ministern, was die Idee von Meinungsfreiheit bewegen kann. Versammelt euch und protestiert!

Setzt endlich ein Zeichen! Aber zensiert nicht.

Und bedenkt:
Das lässt sich nahezu auf jede Situation anwenden.

In Liebe,
euer brainfuck

Over and Out.

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Eine Kurzgeschichte – Mit gesenktem Blick http://brainfuck.info/index.php/2017/02/07/eine-kurzgeschichte-mit-gesenktem-blick/#utm_source=rss&utm_medium=rss http://brainfuck.info/index.php/2017/02/07/eine-kurzgeschichte-mit-gesenktem-blick/#respond Tue, 07 Feb 2017 22:25:06 +0000 http://brainfuck.info/?p=738 Der Junge war verärgert. Das Lenkrad klemmte. Es war zwar aus Plastik, aber es klemmte. Und das regte ihn auf. Mitten im Assi-Viertel saß er jetzt mit seinem Billig-Polizeiauto fest. Während er nun darauf wartete, dass irgendetwas passierte, begann er... Weiterlesen →

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Der Junge war verärgert.

Das Lenkrad klemmte. Es war zwar aus Plastik, aber es klemmte. Und das regte ihn auf. Mitten im Assi-Viertel saß er jetzt mit seinem Billig-Polizeiauto fest. Während er nun darauf wartete, dass irgendetwas passierte, begann er dieses eine Lied zu summen, welches er immer summte wenn er beunruhigt oder ängstlich war. Auf eine solche Situation war der Kleine schlichtweg nicht vorbereitet gewesen. Generell hatte der Junge Probleme mit den meisten ungewohnten Situationen. Für ihn war Neues ungewöhnlich, und ungewöhnlich empfand er als unangenehm. Später würde er das ganze Routine und Rituale nennen. Aber daran dachte er nicht. Noch nicht. Er machte sich Sorgen um sich selbst. Er hatte nicht einmal seiner Mutter gesagt, wo er mit seinem Bobbycar hinwollte. Und jetzt kam er nicht mehr weg. Er saß fest.  Er vermisste seine Familie. Er fragte sich sogar insgeheim, ob er seine Schwester jemals wieder sehen würde. Natürlich würde er das nie zugeben. Zu anderen Kindern hatte er immer ein spezielles Verhältnis.

Just in diesem Moment hielt ein Sattelschlepper neben dem deprimierten Jungen.

Er hörte, wie sich eine Tür öffnete. Er vermied es, aufzublicken. Niemand sollte sehen, dass er den Tränen nahe war.  “Was machst du den so weit im Industriegebiet, mein Junge?”, fragte eine raue Stimme mit starkem schwäbischen Akzent. Nahezu unverständlich.

So etwas bereitete ihm Unbehagen. Er hasste es, wenn Menschen undeutlich redeten. Gedanklich wiederholte er den Satz. Obwohl er nicht aufschaute, merkte er, dass geduldig die Stimme auf ihn herabschaute. “Mein blödes Lenkrad klemmt, und nun komme ich nicht mehr zu Mama und Papa”, flüsterte der Junge schüchtern, blickte immer noch hinab.

Die folgende unangenehme Stille bemerkte der Junge gar nicht, so war er in seine Gedanken versunken. Komplett in seiner eigenen Welt. Unfähig, von hier wegzukommen. Unfähig, etwas zu verstehen. Er wollte nicht aufblicken, er wollte niemanden etwas erklären, was sowieso niemand verstehen würde. Wenn er aufblickte, und sich äußerte müsste er sich wieder rechtfertigen und niemand würde ihn verstehen. Es machte ihn traurig und glücklich zugleich, dass die Stimme sich für ihn interessierte, aber er hatte auch dieses starke Bedürfnis, alleine zu sein. Er fragte sich auch nicht, was die Stimme von ihm denken muss – denn es interessierte ihn nicht. Nach Hause wollte er. In seinem Zimmer wieder den Schlüssel umdrehen und alleine sein. Warum war er überhaupt nach draußen gegangen?

Die Stimme war verdutzt. Sie hatte erwartet, dass der Junge etwas nachvollziehbares als Grund anführt, aber das hier war absurd. Sie konnte ihn aber auch nicht hier sitzen lassen. So etwas macht man einfach nicht.

So entschied sie sich, dem Jungen etwas warmes zu trinken zu geben. Dieser war froh, dass ihm jemand Verständnis entgegenbrachte und half, ohne alles zu hinterfragen um es dann sowieso nicht zu verstehen. Sie redeten die ganze Zeit nicht miteinander. Und der Bobbycar wurde ganz regelkonform abgeschleppt. Im Gegensatz zum Jungen vergass die Stimme diese Begegnung schon sehr bald.

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Halbgare vegetarische Verbraucherkennzeichnungen oder Dummheit – Artikel 59 http://brainfuck.info/index.php/2017/01/02/vegarisch/#utm_source=rss&utm_medium=rss http://brainfuck.info/index.php/2017/01/02/vegarisch/#respond Mon, 02 Jan 2017 13:53:48 +0000 http://brainfuck.info/?p=735 Sie kennen das bestimmt: Sie wollten an Silvester richtig viele tote Tiere essen. Allerdings sind Sie den hinterlistigen Fleischimitaten in die Bärenfalle gelaufen: Statt Fleisch haben Sie so dummes Veggie-Zeug gekauft! Wie widerlich! Dieses „First-World“ Problem dürfte fast jeder aus... Weiterlesen →

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Sie kennen das bestimmt:

Sie wollten an Silvester richtig viele tote Tiere essen.
Allerdings sind Sie den hinterlistigen Fleischimitaten in die Bärenfalle gelaufen:
Statt Fleisch haben Sie so dummes Veggie-Zeug gekauft! Wie widerlich!

Dieses „First-World“ Problem dürfte fast jeder aus der westlichen Welt kennen.
Diese bösen Fleischimitate, mit dem „vegetarisch“ oder „vegan“ besudeltem Namen. Tarnen sich als Fleisch. Krank.

Aufgrund dieser wohl doch sehr häufigen Fehlkäufe hat sich endlich der deutsche Ernährungsminister Schmidt geäußert:

Diese Begriffe sind komplett irreführend und verunsichern die Verbraucher. Ich setze mich dafür ein, dass sie im Sinne einer klaren Verbraucherkennzeichnung verboten werden. Ich möchte nicht, dass wir bei diesen Pseudo-Fleischgerichten so tun, als ob es Fleisch wäre.
(Zitat nicht vollständig, er fordert im Anschluss eigene Namen für Fleischersatzprodukte, wo übrigens echt kein Fleisch drin ist)
– Ernährungsminister Schmidt (Quelle)

Nun, ohne dem Minister irgendetwas vorwerfen zu wollen:
Während die Bezeichnung „frisch“ für verschiedenste Lebensmittel doch eher eine vage, oft abweichende Bedeutung hat, ist „vegetarisch“ doch eher ein wenig absoluter. So kann etwas „ein wenig frischer sein“ als das andere, jedoch dürfte es Ivanka Trump schwerfallen, ein „bisschen schwanger“ zu sein, denn es stellt einen absoluten Zustand dar.
Darunter fällt somit auch die „vegetarische Wurst“, ja „vegetarische Schnitzel“ sind wahrscheinlich wirklich vegetarisch, nicht ein bisschen vegetarisch und ganz sicher nicht halbvegetarisch. Möglicherweise redet Schmidt aber ein wenig halbgares Gesülz, welches auf kompletter Eigenerfahrung beruht und absolut nicht repräsentabel ist.

Nur weil etwas Wurst oder Schnitzel heißt, muss es nicht gleich aus Fleisch bestehen! Erst recht nicht, wenn es eine „vegetarische Wurst“ ist! Wie kommt man dann überhaupt auf die antifaktische Idee, das Fleisch enthalten sein könnte? Ich könnte auch ein Beispiel nennen, wo Wurst eher ein Abfallprodukt darstellt. Auch „Veggie-Wurst“ sollte ein unterdurchschnittlich-intelligenter Höhlenmensch als fleischfrei identifizieren können. Kann er das nicht, ist es keine Verbrauchertäuschung, bei weitem nicht.

Sondern Dummheit. Pure Dummheit.

Auch die Forderung nach neuen Namen sind absurd und irreführend.
Soll ich etwa nach „länglichem, dünnen fleischlosem Grillgut“ fragen?
Also bitte, man muss doch nicht alles verkomplizieren!
Ja, bitte erschwere meinen Alltag, Herr Minister!

Das einzig verunsichernde und irreführende sind solche Forderungen, welche an sich neben absurd auch noch völlig unnötig sind.
Kinderschnitzel bestehen übrigens auch nicht aus Kindern, und Eisberg-Salat wird nicht in der Antarktis angebaut!
Einfach unglaublich.

Das ist keine Verbrauchertäuschung.

Ich halte es für Verbraucherenttäuschung, wenn ich im Laden nach vegetarischen Schnitzeln suche, und mir niemand helfen kann – Weil niemand weiß, wie denn der Alternativname lauten könnte.
Bitte mach meinen Einkauf nicht noch komplizierter.
Danke, aber nein Danke, Herr Schmidt.

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So this is Christmas… Artikel 58 http://brainfuck.info/index.php/2016/12/24/so-this-is-christmas-artikel-58/#utm_source=rss&utm_medium=rss http://brainfuck.info/index.php/2016/12/24/so-this-is-christmas-artikel-58/#respond Sat, 24 Dec 2016 10:49:28 +0000 http://brainfuck.info/?p=716 Frohlocket! Die Weihnachtszeit kommt! Die lauten Glocken läuten leise, denn die Welt ist ein tiefdunkles Weiß getaucht, fernab von allem gutem Übel. Wenn die Kinder lachen und vor Freude schmerzlich weinen, ja dann ist Weihnachtszeit. Haben Sie schon alle Geschenke... Weiterlesen →

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Frohlocket! Die Weihnachtszeit kommt!

Die lauten Glocken läuten leise, denn die Welt ist ein tiefdunkles Weiß getaucht, fernab von allem gutem Übel. Wenn die Kinder lachen und vor Freude schmerzlich weinen, ja dann ist Weihnachtszeit.
Haben Sie schon alle Geschenke gekauft?

Wenn nicht, sind Sie wahrscheinlich ein wenig knapp dran. Das hektische Treiben ist groß, denn die Gelddruckereien der Weihnachtszeit sind immer sehr gefüllt, besonders wenn es kurz vor knapp kommt. Hätten sie sich wohl lieber etwas beeilt. Am besten wäre es wahrscheinlich gewesen, sie hätten während einer Rabattaktion im Frühjahr eingekauft. Da waren die Preise nicht für den weihnachtlichen Kaufrausch angepasst.

Aber was wäre Weihnachten ohne den vorweihnachtlichen Stress?
Nun, sicherlich angenehmer. Aber es wäre auch nicht Weihnachten.
Denn Weihnachten ist das Fest, an welchem wir unsere Nächsten lieben und freundlich zu allen sind, welchen wir sonst sehr unfreundlich gestimmt sind.

Weihnachten ist ein Fest des Friedens.

Weihnachten ist das Fest, dessen Vorbereitung nur alte Menschen nicht aufschieben, das Fest was so kurz nach dem Alltagsstress kommt. Das Fest zum Abschluss des Jahres. Und natürlich wie alle Jahre wieder, der Abschluss eines schrecklichen Jahres, ein Jahr voller Schmerz und Leid.  Was ist 2016 alles passiert? Man kann es kaum aufzählen.

Man möchte es vielleicht auch gar nicht aufzählen, es ja ist Weihnachten. Es ist vorbei.
Es fängt morgen wieder an, und es wird wieder schlimmer.
Jetzt ist aber erst Weihnachten. Völlig egal was kommt, jetzt feiern wir.

Wir feiern Weihnachten, wir feiern die Freude, den Profit, wir feiern uns, uns allein.
Lasst uns dieses Fest durch nichts verderben, Weihnachten ist immerzu perfekt.

Fast so perfekt wie wir.
Ich gedenke hiermit allen Menschen, welche Weihnachten nicht mehr erleben können.

Weil die Welt versagt hat,
weil wir versagt haben.
Wir alle.
Die Ignoranz verblendet unsere Sicht!

Lasst uns gegenseitig lieben, und wieder bis zum nächsten Weihnachtsfest hassen.
Feiern wir, feiern wir das Vergessen, alle Jahre wieder!

 

Fröhliche Weihnachten.

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Artikel 57 – Kritik an der Unendlichkeit http://brainfuck.info/index.php/2016/12/03/artikel-57-unendlichkeit/#utm_source=rss&utm_medium=rss http://brainfuck.info/index.php/2016/12/03/artikel-57-unendlichkeit/#respond Sat, 03 Dec 2016 11:24:43 +0000 http://brainfuck.info/?p=708 Unendlichkeit Das Gedankenexperiment des unendlich tippenden Affen scheint mir ein passender Einstieg in die Vorstellung der Unendlichkeit zu sein: Ein Affe tippt, mehr oder weniger zufällig, irgendeinen Buchstaben auf einer Schreibmaschine. Und das unendlich oft. So entsteht eine jede mögliche... Weiterlesen →

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Unendlichkeit

Das Gedankenexperiment des unendlich tippenden Affen scheint mir ein passender Einstieg in die Vorstellung der Unendlichkeit zu sein: Ein Affe tippt, mehr oder weniger zufällig, irgendeinen Buchstaben auf einer Schreibmaschine. Und das unendlich oft.

So entsteht eine jede mögliche Textabfolge. Um es klarzustellen: Jeder beliebiger Text wird von diesem Affen getippt. Um die Unendlichkeit noch besser aufzuzeigen, wird jede Variation eines jeden Texte von dem Affen unendlich oft getippt.

Mit diesem Experiment möchte man zeigen, dass die Unendlichkeit etwas ist, was ewig andauert.

Aber gibt es Dinge, die unendlich sind?

Manche Menschen behaupten, es gäbe unendlich viele Paralleluniversen.

Oder das Universum ist unendlich groß.

Zumindest beim letzten bin ich mir sicher, dass es nicht stimmt: Wenn man nun alle wissenschaftliche Fakten missachtet, welche die Unendlichkeit des Universums belegen, so kann man durch einfachen Blick in den Himmel beweisen, dass das Universum nicht unendlich ist.

So müsste ja, wenn das Universum unendlich groß ist (und es somit auch keinen Urknall gab) das Universum auch schon unendlich lange existieren. So müsste, nach der Logik der Unendlichkeit nach auch unser Sternenhimmel unendlich gefüllt mit Sternen sein, er müsste deutlich gefüllter sein.

Ist er aber nicht. Weil das Universum noch nicht lange existiert und auch nicht unendlich ist.

Unendlichkeit wird oft in einem Kontext genutzt, in welchem dann durch die Unendlichkeit schamlos übertrieben wird.

Aber was ist Unendlichkeit? Kann sie überhaupt existieren?

Ist eine Unendlichkeit überhaupt theoretisch möglich?

Unendlichkeit ist ewig, unendlich lange und eine unendliche Menge an Informationen.
Das sind abstrakte Werte. So ist die für die Unendlichkeit auch die Zeit nicht unbedingt relevant,
diese ist nämlich nicht nur nicht unendlich, sondern relativ.
Zeit hat auch begonnen und wird auch wieder enden. 

Gibt es die Möglichkeit, Unendlichkeit festzustellen?

Wenn sich die Sache, welche unendlich ist, unregelmäßig ändert, so muss die Sache jeden möglichen Zustand annehmen, und das unendlich oft. Die Sache ist auch unendlich oft in unendlich verschiedenen Reihenfolgen aller möglichen Zustände.

Kann so etwas existieren?

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Das Universum ist groß – Aber nicht unendlich!

Das Universum, das ist nicht unendlich.

Gibt es unendlich viele Paralleluniversen?

Dann müsste es unendlich viele verschiedene Paralleluniversen geben, was zu unendlich vielen verschiedenen Zuständen führt. Zu jedem möglichen Zustand.

Wenn wir jetzt sogar annehmen, dass in unendlich vielen Paralleluniversen das Reisen in andere Paralleluniversen möglich ist, so ist es unendlich unwahrscheinlich, dass es irgendwie möglich ist, in andere Universen zu reisen oder mit ihnen zu kommunizieren.

Denn sonst würde das dauernd passieren.

Dem Gesetz der Unendlichkeit ist alles jederzeit unendlich oft in unendlich verschiedenen Variationen möglich. Also:

Entweder sind Paralleluniversen nicht existent, oder man wird niemals eines besuchen können.

Oder sie sind nicht unendlich.

Was aber wirklich unendlich ist, sind die Zahlen.
So gibt es immer eine größere Zahl. Doch sind Zahlen doch sehr regelmäßig.
Interessant ist die unregelmäßige Unendlichkeit, welche keinem exakten Muster folgt. Ob die Zahl Pi einem Muster folgt, ist ungewiss. Jedoch lässt sich dort auch jedes Geburtsdatum und jede beliebige Reihenfolge finden.

Allerdings sind Zahlen nur eine Erfindung des Menschen, um die Welt besser abbilden zu können – somit sind Zahlen nicht real. Gibt es Unendlichkeit? Gibt es etwas, was unendlich ist und in der Realität besteht?

Gibt es Dinge, welche keine Gedankenexperimente sind und trotzdem unregelmäßig unendlich sind?

Ich möchte etwas näher die unregelmäßige Unendlichkeit definieren.

Sie ist als solche unregelmäßig, dass sie ihren Zustand verändert und mehr als einen Zustand haben kann. So ist die Zahl 1 zwar regelmäßig unendlich, da an ihr unendlich viele Nullstellen sind. Diese unregelmäßige Unendlichkeit ist erstmal uninteressant, schließlich zeigen sie keine Veränderung. Vielleicht ist Pi auch nicht wirklich unendlich lange! Die unregelmäßige Unendlichkeit hat kein Muster. Es mag zwar Muster geben, welche unregelmäßig scheinen, jedoch nicht unregelmäßig sind.

So mag es unendlich viele Primzahlen geben, jedoch ist diese Unendlichkeit nur augenscheinlich unregelmäßig. Es gibt sicher eine Formel zum Berechnen von Primzahlen, wir haben sie nur zum Glück noch nicht entdeckt. Primzahlen sind übrigens unter anderem für sichere Verschlüsselungen notwendig.

Unendlichkeit existiert nicht in der realen Welt, nicht in der Natur.

Unendlichkeit ist eine Erfindung der Menschen, weil manche Dinge unser Verständnis einfach sprengen. Wir sind nicht fähig, die nahezu unendliche Komplexität der realen Welt zu erfassen.

Denn der Mensch ist genauso vergänglich wie alles was wir bauen und erreichen. So wird die Menschheit ausgelöscht werden, so wie alles.
Denn nichts ist ewig.
Man kann aus etwas endlichen nichts unendliches erschaffen.

Nichts ist unendlich.

Over and Out.

Ende des ersten Teil des Textes über Unendlichkeit – mehr folgt

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Artikel 56 – Dear Mr. President… http://brainfuck.info/index.php/2016/11/10/artikel-56-dear-mr-president/#utm_source=rss&utm_medium=rss http://brainfuck.info/index.php/2016/11/10/artikel-56-dear-mr-president/#respond Thu, 10 Nov 2016 20:27:13 +0000 http://brainfuck.info/?p=702 Hallo und willkommen zum 56. Artikel! Donald Trump ist Präsident der USA! Kaum jemand hatte erwartet, dass so etwas passieren würde. Nun ist es aber geschehen. Ich denke über die genauen Fakten muss ich hier keine Einleitung geben, das Wahlsystem... Weiterlesen →

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Hallo und willkommen zum 56. Artikel!

Donald Trump ist Präsident der USA!
Kaum jemand hatte erwartet, dass so etwas passieren würde.

Nun ist es aber geschehen.

Ich denke über die genauen Fakten muss ich hier keine Einleitung geben, das Wahlsystem ist in den USA einfach nicht direkt demokratisch und die Kandidaten sind und waren beide mit Verlaub – alles andere, aber nicht das Gelbe vom Ei.
Wirklich sowas von überhaupt nicht das Gelbe.
Darüber muss man sich gar nicht streiten!
Jetzt hat die USA einen Populisten als Präsidenten.

Shit happens.
Nachdem Bernie Sanders raus war, war es ja offensichtlich dass die Wahl nur scheiße laufen kann.
Der Wahlkampf war hässlich, das Gesagte auch.
Hass ist schließlich immer hässlich.
Trump verbreitete während dem Wahlkampf Hass in der Bevölkerung und machte Aussagen, welcher kein vernünftiger Mensch unterstützen sollte.

Positiv denken.
Ich möchte euch aber daran erinnern, dass Clinton nicht gut war und Clinton eben auch suboptimal ist. Diese Wahl war die Wahl zwischen zwei Idioten.
Zwischen Pest und Cholera.
Zwischen dumm und dümmer.

wenn es Menschen wie Trump und Clinton soweit in der Politik bringen, ist Amerika wirklich ein Land der unbegrenzten (Un)Möglichkeiten.

 

Wir werden die nächsten Jahre viel zu lachen haben, so viel steht fest.
Ob wir nun aus Verzweiflung, Wut oder aus Hilflosigkeit lachen
oder einfach nur weil das tolle demokratische System versagt hat.

Es ist doch egal! Das Volk Amerikas hat entschieden.
Zwar in Amerikas Wahlsystem, aber dennoch war es eine Volksentscheidung.

Meinen größten Respekt an Trump.
Die Medien sind/waren gegen ihn, weil er nur dumme Sprüche von sich gibt.
Alle sind gegen ihn.
Und trotzdem hat er es irgendwie geschafft!
Der Kapitalismus den Kapitalisten!

Was für eine Scheiße.
Macht es nächstes Mal besser, liebe Amerikaner.
Ich werde in nächster Zeit öfter Artikel dazu schreiben.

Over and Out!

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FOTO: REUTERS

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Ein Brief an Julian Reichelt – Artikel 55 http://brainfuck.info/index.php/2016/10/28/ein-brief-an-julian-reichelt-artikel-55/#utm_source=rss&utm_medium=rss http://brainfuck.info/index.php/2016/10/28/ein-brief-an-julian-reichelt-artikel-55/#respond Fri, 28 Oct 2016 17:33:07 +0000 http://brainfuck.info/?p=685 Lieber Julian Reichelt, Bomben sind immer schlecht. Egal was Sie sagen. Wissen Sie, es ist auch immer schlecht Menschen zu töten. Sie reden in ihrem Artikel, welchen Sie am 26.10.16 veröffentlicht haben von dem Satz „Es gibt nicht gute und... Weiterlesen →

Der Beitrag Ein Brief an Julian Reichelt – Artikel 55 erschien zuerst auf brainfuck.

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Lieber Julian Reichelt,

Bomben sind immer schlecht.

Egal was Sie sagen.

Wissen Sie, es ist auch immer schlecht Menschen zu töten.

Sie reden in ihrem Artikel, welchen Sie am 26.10.16 veröffentlicht haben von

dem Satz „Es gibt nicht gute und böse Bomben“

Und Sie widersprechen ihm.

Sie halten, auch auf Twitter fest, dass es „Gute und Böse Bomben“ gibt.

Ich muss ihnen eindeutig widersprechen.

Egal, es ist vollkommen egal wie Sie die Situation sehen und es existiert für diese

offensichtliche Tatsache auch kein verwertbares Gegenargument:

Die Bomben, welche sie in Ihrem Artikel beschreiben sind dafür gemacht zu töten.

Und Mord ist nie etwas Gutes.

Sie können nicht einen vermeintlichen IS-Bunker bombardieren, weil sie denken

dass dort nur IS-Kämpfer sind.

Welche im Übrigen trotz allen Menschen sind, welche manipuliert worden sind

oder gezwungen werden, für eine Sache zu kämpfen, welche genauso falsch

ist wie ihre Meinung dass es gute Bomben gibt.

Ich berufe mich auf Artikel 6 und Artikel 7, sowie auch die Artikel 8,10 und 11 der allgemeinen Menschenrechte.

Ich verteidige hier keine IS-Kämpfer, sondern Menschen.

Sie gehen sogar so weit, jeden der Ihnen nicht zustimmt als „radikal“ zu bezeichnen.

Ich bin anderer Meinung als Sie.

Bin ich gemein mit Radikalen, wenn ich mich auf die Menschenrechte berufe?

Ich akzeptiere Ihre Meinung.

Allerdings halte ich Bomben, Bomben um zu töten für grundsätzlich falsch.

Töten ist immer falsch.

Bomben bringen Menschen dazu, aus Angst zum IS überzulaufen.

Aus Verzweiflung.

Bomben töten und Bomben vernichten.

Ich finde nicht, dass es Ihnen zusteht, so etwas mit einem einfachen Satz zu beurteilen.

Mit dieser Basis können Sie sich vielleicht ein Urteil über den Satz bilden,

aber sicherlich nicht über die Lage in Syrien.

Und jeder der die Bomben wirft, trägt für mich Mitschuld an der Flüchtlingskrise und den vielen hunderttausenden Toten, welche weltweit an den Folgen des IS leiden und eben

vor allem in Syrien.

Danke fürs Lesen.

  • Brainfuck

Link zu dem Artikel: http://www.bild.de/politik/ausland/mossul/es-gibt-gute-und-boese-bomben-48465954.bild.html?utm_source=rss&utm_medium=rss

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Herzlich willkommen zum 54. Artikel.

Ich möchte heute über ein Thema schreiben, welches mir in letzter Zeit aufgefallen ist.

Und zwar geht es um das AFD Bashing, welches momentan sehr oft in den Medien zu beobachten ist. Ich habe persönlich auch gegen die AFD geschrieben, aber das hier ist ein Meinungsblog. Von mir.
Ich finde es ein Unding, dass selbst offizielle, als neutral gedachte Medien gegen die AFD hetzen.
Und das nicht als Kommentar kennzeichnen. Oder als Meinung.
Wenn das gemacht wird, habe ich damit kein Problem.

Bitte beachten:

Ich möchte hier nicht die AFD verteidigen.

Ganz sicher nicht.

Ich möchte vielmehr darauf aufmerksam machen, dass es kaum mehr ein neutrales Medium gibt. Die AFD macht viele Dinge. Und dort gibt es kein Aber. Allerdings muss man so etwas unbedingt neutral betrachten!

Oder die eigenen Artikel als Meinung oder Kommentar kennzeichnen.

Hier findet ihr übrigens Meinungen, es ist schließlich ein Blog.

Ich bin gegen die radikale AFD, welche selbst meiner Meinung nach zweifelhafte Ansichten hat

( Die AFD möchte mit Aktionen und Aussagen eben doch in die Schlagzeilen! Und diese Taktik funktioniert wunderbar. Also lieber wenig über ihre Aussagen schreiben und mehr auf richtige Politik konzentrieren und nicht auf das was die AFD da tut. )

Over and Out!

 

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Herzlich willkommen zum 53. Artikel.Ich würde heute gerne über etwas schreiben, was ich vor ein paar Tagen in Ethik behandelt habe.

Und zwar ging es dort um den Schriftzug 

„Work, Consume, Be silent, Die“
Es gab einige Diskussionen darüber.

Dabei hat sich herausgestellt, dass viele denken dass so ein schlechtes Leben aussieht.
Ich kann es nicht nachvollziehen.

Was ist schlecht an so einem Leben?

Man arbeitet, man konsumiert, man beschwert sich nicht und irgendwann stirbt man.

Klingt für mich eher nach den Regeln eines allgegenwärtigen Systems.

Unserer Gesellschaft.
Ich möchte mich heute mit der Fragestellung befassen, was eigentlich ein gutes Leben ausmacht. Und ob es so etwas gibt.
Ich habe viel darüber nachgedacht, wie ich das formulieren soll.

Es ist auch nicht sehr einfach zu verstehen.

Wenn man eine Person fragt, was sie sich unter einem guten Leben vorstellt, erhält man typischerweise Antworten, welche ein gutes Leben als sorgenlos bezeichnen. Und natürlich sei es wichtig viel Geld zu haben und nie arbeiten zu müssen.
Klingt wunderbar, nicht?

Aber hier kommen wir wieder zu der Frage, was Glück eigentlich bedeutet.
Ist es gut, immer glücklich zu sein?

Ist es gut, nie Sorgen zu haben?
Was wäre ein Leben ohne Scheitern?

Ein Leben voller Glück und Freude?
Ich glaube nicht, dass es wirklich so schön wäre, wie einige sich das vorstellen. 

Das Scheitern lehrt uns Dinge besser zu machen und zeigt uns unsere Grenzen.

Sorgen zeigen uns, was uns wirklich etwas bedeutet.
Fehlschläge und Sorgen prägen uns, sie zeichnen unsere Persönlichkeit und unseren Charakter.

Ein Mensch, welcher immer Erfolg hat, mag glücklich sein.

Aber ist es ein gutes Leben?

Wenn ich nie arbeiten gehe, was mache ich dann?

Brauche ich dann Bildung?

Brauche ich überhaupt irgendwas?

Macht mein Leben Sinn, wenn ich keine Pflichten zu erfüllen habe? 

Wenn ich nichts brauche, wenn ich nichts arbeite und mich nie über etwas beschweren muss sterbe ich irgendwann.
Und ich habe nichts, ich habe nichts erreicht. Ich habe nie etwas geleistet.

Ich habe immer nur etwas bekommen.

Und zwar Geld, Geld ohne Ende.

Und wenn etwas zu erledigen war, habe ich es nicht selbst gemacht.
Und dann sterbe ich und frage mich, was ich eigentlich erreicht habe.

Ich mag zwar glücklich gewesen sein, aber ich hatte bei weitem kein gutes Leben. Ein gutes Leben muss erfüllt gewesen sein. 

Ein erfülltes Leben besteht aus Momenten der Freude und der Trauer, aus vielen, vielen Erinnerungen. Aus Leistungen und Fehlschlägen. Aus Fehlschlägen, von welchen man lernt, es besser zu tun.

Aus Erfolg.

Aus dem Tod.

Einer Erlösung der ewigen Routine.
Aus dem plötzlichen Halt an der Station der Ewigkeit.

So endet jedes Leben, ob glücklich oder nicht glücklich.

Und für jeden anderen geht es weiter.

Ein kleiner Ruck und es geht weiter, bis man sein Ziel erreicht.

Denn der Weg ist das Ziel.
Over and Out.

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