Ein Brief an Julian Reichelt – Artikel 55

Lieber Julian Reichelt,

Bomben sind immer schlecht.

Egal was Sie sagen.

Wissen Sie, es ist auch immer schlecht Menschen zu töten.

Sie reden in ihrem Artikel, welchen Sie am 26.10.16 veröffentlicht haben von

dem Satz „Es gibt nicht gute und böse Bomben“

Und Sie widersprechen ihm.

Sie halten, auch auf Twitter fest, dass es „Gute und Böse Bomben“ gibt.

Ich muss ihnen eindeutig widersprechen.

Egal, es ist vollkommen egal wie Sie die Situation sehen und es existiert für diese

offensichtliche Tatsache auch kein verwertbares Gegenargument:

Die Bomben, welche sie in Ihrem Artikel beschreiben sind dafür gemacht zu töten.

Und Mord ist nie etwas Gutes.

Sie können nicht einen vermeintlichen IS-Bunker bombardieren, weil sie denken

dass dort nur IS-Kämpfer sind.

Welche im Übrigen trotz allen Menschen sind, welche manipuliert worden sind

oder gezwungen werden, für eine Sache zu kämpfen, welche genauso falsch

ist wie ihre Meinung dass es gute Bomben gibt.

Ich berufe mich auf Artikel 6 und Artikel 7, sowie auch die Artikel 8,10 und 11 der allgemeinen Menschenrechte.

Ich verteidige hier keine IS-Kämpfer, sondern Menschen.

Sie gehen sogar so weit, jeden der Ihnen nicht zustimmt als „radikal“ zu bezeichnen.

Ich bin anderer Meinung als Sie.

Bin ich gemein mit Radikalen, wenn ich mich auf die Menschenrechte berufe?

Ich akzeptiere Ihre Meinung.

Allerdings halte ich Bomben, Bomben um zu töten für grundsätzlich falsch.

Töten ist immer falsch.

Bomben bringen Menschen dazu, aus Angst zum IS überzulaufen.

Aus Verzweiflung.

Bomben töten und Bomben vernichten.

Ich finde nicht, dass es Ihnen zusteht, so etwas mit einem einfachen Satz zu beurteilen.

Mit dieser Basis können Sie sich vielleicht ein Urteil über den Satz bilden,

aber sicherlich nicht über die Lage in Syrien.

Und jeder der die Bomben wirft, trägt für mich Mitschuld an der Flüchtlingskrise und den vielen hunderttausenden Toten, welche weltweit an den Folgen des IS leiden und eben

vor allem in Syrien.

Danke fürs Lesen.

  • Brainfuck

Link zu dem Artikel: http://www.bild.de/politik/ausland/mossul/es-gibt-gute-und-boese-bomben-48465954.bild.html

Artikel 54

Herzlich willkommen zum 54. Artikel.

Ich möchte heute über ein Thema schreiben, welches mir in letzter Zeit aufgefallen ist.

Und zwar geht es um das AFD Bashing, welches momentan sehr oft in den Medien zu beobachten ist. Ich habe persönlich auch gegen die AFD geschrieben, aber das hier ist ein Meinungsblog. Von mir.
Ich finde es ein Unding, dass selbst offizielle, als neutral gedachte Medien gegen die AFD hetzen.
Und das nicht als Kommentar kennzeichnen. Oder als Meinung.
Wenn das gemacht wird, habe ich damit kein Problem.

Bitte beachten:

Ich möchte hier nicht die AFD verteidigen.

Ganz sicher nicht.

Ich möchte vielmehr darauf aufmerksam machen, dass es kaum mehr ein neutrales Medium gibt. Die AFD macht viele Dinge. Und dort gibt es kein Aber. Allerdings muss man so etwas unbedingt neutral betrachten!

Oder die eigenen Artikel als Meinung oder Kommentar kennzeichnen.

Hier findet ihr übrigens Meinungen, es ist schließlich ein Blog.

Ich bin gegen die radikale AFD, welche selbst meiner Meinung nach zweifelhafte Ansichten hat

( Die AFD möchte mit Aktionen und Aussagen eben doch in die Schlagzeilen! Und diese Taktik funktioniert wunderbar. Also lieber wenig über ihre Aussagen schreiben und mehr auf richtige Politik konzentrieren und nicht auf das was die AFD da tut. )

Over and Out!

 

Artikel 53

Herzlich willkommen zum 53. Artikel.Ich würde heute gerne über etwas schreiben, was ich vor ein paar Tagen in Ethik behandelt habe.

Und zwar ging es dort um den Schriftzug 

„Work, Consume, Be silent, Die“
Es gab einige Diskussionen darüber.

Dabei hat sich herausgestellt, dass viele denken dass so ein schlechtes Leben aussieht.
Ich kann es nicht nachvollziehen.

Was ist schlecht an so einem Leben?

Man arbeitet, man konsumiert, man beschwert sich nicht und irgendwann stirbt man.

Klingt für mich eher nach den Regeln eines allgegenwärtigen Systems.

Unserer Gesellschaft.
Ich möchte mich heute mit der Fragestellung befassen, was eigentlich ein gutes Leben ausmacht. Und ob es so etwas gibt.
Ich habe viel darüber nachgedacht, wie ich das formulieren soll.

Es ist auch nicht sehr einfach zu verstehen.

Wenn man eine Person fragt, was sie sich unter einem guten Leben vorstellt, erhält man typischerweise Antworten, welche ein gutes Leben als sorgenlos bezeichnen. Und natürlich sei es wichtig viel Geld zu haben und nie arbeiten zu müssen.
Klingt wunderbar, nicht?

Aber hier kommen wir wieder zu der Frage, was Glück eigentlich bedeutet.
Ist es gut, immer glücklich zu sein?

Ist es gut, nie Sorgen zu haben?
Was wäre ein Leben ohne Scheitern?

Ein Leben voller Glück und Freude?
Ich glaube nicht, dass es wirklich so schön wäre, wie einige sich das vorstellen. 

Das Scheitern lehrt uns Dinge besser zu machen und zeigt uns unsere Grenzen.

Sorgen zeigen uns, was uns wirklich etwas bedeutet.
Fehlschläge und Sorgen prägen uns, sie zeichnen unsere Persönlichkeit und unseren Charakter.

Ein Mensch, welcher immer Erfolg hat, mag glücklich sein.

Aber ist es ein gutes Leben?

Wenn ich nie arbeiten gehe, was mache ich dann?

Brauche ich dann Bildung?

Brauche ich überhaupt irgendwas?

Macht mein Leben Sinn, wenn ich keine Pflichten zu erfüllen habe? 

Wenn ich nichts brauche, wenn ich nichts arbeite und mich nie über etwas beschweren muss sterbe ich irgendwann.
Und ich habe nichts, ich habe nichts erreicht. Ich habe nie etwas geleistet.

Ich habe immer nur etwas bekommen.

Und zwar Geld, Geld ohne Ende.

Und wenn etwas zu erledigen war, habe ich es nicht selbst gemacht.
Und dann sterbe ich und frage mich, was ich eigentlich erreicht habe.

Ich mag zwar glücklich gewesen sein, aber ich hatte bei weitem kein gutes Leben. Ein gutes Leben muss erfüllt gewesen sein. 

Ein erfülltes Leben besteht aus Momenten der Freude und der Trauer, aus vielen, vielen Erinnerungen. Aus Leistungen und Fehlschlägen. Aus Fehlschlägen, von welchen man lernt, es besser zu tun.

Aus Erfolg.

Aus dem Tod.

Einer Erlösung der ewigen Routine.
Aus dem plötzlichen Halt an der Station der Ewigkeit.

So endet jedes Leben, ob glücklich oder nicht glücklich.

Und für jeden anderen geht es weiter.

Ein kleiner Ruck und es geht weiter, bis man sein Ziel erreicht.

Denn der Weg ist das Ziel.
Over and Out.

Artikel 52

Herzlich willkommen zum 52. Artikel.Ich würde heute gerne über Gesellschaft schreiben.

Eine Bekannte meinte letztens, dass der Fortschritt und die Gesellschaft nicht gut für die Menschen ist.

Es hätte der Menschheit nur Krieg, Egoismus und Terror gebracht.
Umso fortschrittlicher, desto tödlicher.

Tötungsmaschinen werden immer effizienter und gefährlicher.

Bomben werden immer mächtiger, man arbeitet ja sogar an Wasserstoffbomben.
Man will Drohnen einsetzen, um Feinde zu töten. Das funktioniert auch sehr gut, aber ist das richtig? Sollte ein Knopfdruck über Leben und Tod entscheiden sollen?

Sicher nicht.

Trotzdem ist es so.

Ein Knopfdruck kann einen ganzen Atomkrieg auslösen. 

Aber ist der Fortschritt schuld daran, dass jeden Tag 17.000 Kinder verhungern? Eher nicht.

Es liegt nicht an dem Fortschritt.
Waffen sind auch nichts schlechtes.

Waffen haben keine Gefühle, 

Waffen haben keine Tötungsabsicht.

Waffen sind harmlos. 

Der Schütze ist der Gefährliche.

Nun kann man sich natürlich fragen,

warum der Schütze denn Tötungsabsichten hat.
Es liegt sicherlich nicht daran, dass der Schütze tief im Inneren ein böser Mensch ist. Menschen sind nicht automatisch böse.
Das Problem liegt in der Gesellschaft.

Die Gesellschaft formt einen jeden von uns.

Die Gesellschaft umgibt jeden von uns.

Und jeder ist ein Teil der Gesellschaft.
Macht das Gesellschaft schlecht?

Man könnte nun vermuten, die Gesellschaft ist verantwortlich für jede Person die an Hunger oder Krieg stirbt.
Ja, die Gesellschaft ist verantwortlich.

Aber die Gesellschaft ist nicht schlecht!
Ohne die Gesellschaft würden wir nicht mal mitbekommen, dass Menschen an Hunger oder unter den Folgen eines Krieges leiden müssen.

Gesellschaft macht uns aus.

Jeder von uns ist ein Teil davon.
Und wenn man ein bisschen darüber nachdenkt, merkt man dass jeder der Teil der Gesellschaft ist ein bisschen daran schuld ist.
Blöderweise ist es auch jedem ein bisschen egal.
Das führt dazu, dass die Menschen einfach weitersterben.
Herzlichen Glückwunsch! 
Gesellschaft kann etwas großartiges sein, aber dafür muss jeder ein bisschen etwas beitragen.

Ein klein wenig.
Vielleicht können wir ja nicht die Gesellschaft ändern, aber uns.

Und das wäre doch schonmal ein Schritt in die richtige Richtung, nicht wahr? 🙂
Helft Menschen.

Bringt sie zum Lachen.

Macht die Welt ein kleines Stück besser.
Over and Out.

Artikel 51

Herzlich willkommen zum 51 Artikel. Ich möchte heute über das Burka-Verbot schreiben.

Außerdem würde ich gerne klarstellen, was überhaupt eine Burka ist, da viele die darüber Reden nicht wissen was der Unterschied zwischen Burka und Niqab ist.

Hier erst mal die Klarstellung was eine Burka ist.


Das, was bei Google-Bilder als Ergebnis erscheint, das sind keine Burkas. Leider ist das wenigen bewusst.


Google bietet ja viele, tolle Informationen… nicht wahr?

Grundsätzlich ist das zwar ein Rechercheversuch, aber es ist davon auszugehen dass geschätzt die Hälfte Google-Bilder anklickt und davon die Hälfte sich das erste Bild anschaut. Welches nichtmal eine Burka ist!

„Die Burka (eigentlich Burqu, aus arabisch برقع , DMG burquʿ, Plural براقع / barāqiʿ; in Pakistan auch als Barqa) ist ein Kleidungsstück, das der vollständigen Verschleierung des Körpers dient. “

Quelle: Wikipedia

Es würde reichen, einen Blick auf den Wikipedia-Eintrag zu werfen.

Die Medien benutzen meist in ihren Artikel Bilder von der bekannteren Niqab. Das ist falsch und es führt dazu, dass viele niqab-tragende auf der Straße belästigt werden, und diese Leute in Diskussionen nicht mitreden können. Vorallem diskutieren sie dann mit einer völlig falschen Vorstellung!

Eine wichtige Grundlage einer Diskussion ist, dass die Beteiligten darüber Bescheid wissen.

Deshalb ist meine Meinung zur Burka hier auch nebensächlich, der Artikel dient hauptsächlich dazu, klarzustellen dass viele sich unter einer Burka etwas falsches vorstellen.

Das hier ist eine Burka.


Bildquelle: nh24.de

Jetzt kommt noch ein Unklarheit auf. Ich konnte bei meiner Kontrollrecherche nicht feststellen, ob das „Burka-Verbot“ auch für Niqabs gilt. Sollte das der Fall sein, ist zu den Definierung der Burka durch die Medien noch eine weitere Falschinformationen im Umlauf.


Dieses Bild, welches ich zufällig entdeckt habe,  ist eines der Beweise dass die AFD keine Ahnung von dem Islam hat oder nicht fähig ist, Forderungen zu formulieren.

Im Anhang findet ihr noch Bilder von den Medien, welche diese Falschinformationen ( meist über Vorschaubilder oder als Bild oben im Artikel ) verbreitet haben.



Und liebe Redakteure, denen ich diesen Link geschickt habe…

Bitte stellt klar was Burkas sind und definiert das Verbot genauer!

Achja. Meine Meinung.

Ich sehe keinen Sinn darin, die Burka zu verbieten. Sie ist kein Zeichen von Unterdrückung oder von radikalem Glauben. Sie behindert allerdings die Integration, da viele Menschen dem muslimischen Glauben sehr negativ eingestellt sind oder etwas gegen Ausländer haben. Und Muslime  könnten natürlich auch Ausländer sein!

Over and Out

Artikel 50

Hallo und willkommen zum 50. Artikel.

Mir hat letztens jemand erzählt, er wäre gerne immer glücklich.
Und er würde nie irgendeine Form von Trauer verspüren wollen.
Er meinte, in einer Welt ohne schlechte Dinge sei man immer glücklich.
Das hat mich sehr nachdenklich gemacht.

Für mich war „Glück“ als solches immer ein Zeitraum, in dem ich mich besser gefühlt habe. Meist habe ich erst nach diesem Zeitraum festgestellt, wie glücklich ich eigentlich bin.

Nunja.
Man kann nicht immer glücklich sein.
Das Leben muss, es muss zwanghaft aus Höhen und Tiefen bestehen. Wer permanent glücklich ist oder keine Probleme hat, der wird ein langweiliges Leben haben.
Und immer nur glücklich sein ist einfach nur langweilig.
Man braucht Phasen, Phasen in welchen man traurig oder eben nicht so glücklich ist.
Sonst hat man nie wirklich etwas erlebt.
Ist man denn am Lebensende glücklich wenn man nie wirklich etwas erlebt hat?
Ich weiß es nicht, aber ich wäre nicht glücklich.
Und genau deshalb ist eine Welt ohne schlechte Dinge auch eines der schlimmsten Dinge die ich mir vorstellen kann.
Keine Herausforderungen, keine Probleme…
Keine Lösungen!
Es gäbe keine Innovation!
Wir wären wahrscheinlich nie so weit gekommen wie wir es jetzt sind. Für eine funktionierende Gesellschaft braucht man Gegensätze, denn dann muss die Gesellschaft zusammenarbeiten.
In einer Welt ohne gute Dinge wäre es auch nicht besser, da man selbst sicherlich auch keinerlei Motivation oder Optimismus hat etwas dagegen zu tun.
Das Gute und das Schlechte halten die Gesellschaft zusammen.

Und in gewisser Weise  kann man irgendwann auf sein Leben zurückblicken und erst dann feststellen, was es für ein glückliches Leben war.
Wie viel man erlebt hat.
Denn auch traurige Phasen können im Nachhinein als glücklich empfunden werden.

Man weiß selten, was Glück ist, aber man weiß meistens was Glück war.
Françoise Sagan

Over and out

Artikel 49

Hallo und willkommen zu Artikel 49.Ich möchte heute über das Thema sterben philosophieren.

Der Tod begleitet uns, man denkt fast täglich daran. Jeden Tag sterben unfassbar viele Menschen, verschwinden einfach für immer. Jeden Tag werden Leben beendet.

Ob durch einen Herzinfarkt oder schlichtweg Altersschwäche…

Menschen haben Angst vor dem Tod, dem Ende ihrer Existenz.

Wir haben Angst vor dem Tod, vor dem „Nichts“, obwohl wir davon nichts spüren werden. Der Tod ist friedlich. Genauso wie die Zeit vor der Geburt.

Man existiert nicht.

Man fühlt nicht.

Man denkt nicht.

Der Tod ist nichts was man planen kann.

Im Grunde ist es ironischerweise doch eine Erlösung von dem Leben.
Die Angst vor dem Tod ist allgegenwärtig, die Angst davor einfach weg zu sein,

die Angst davor einer der Menschen zu sein die jeden Tag sterben.
Dabei sterben wir ab unserem Atemzug.

Wenn unser Herz anfängt zu schlagen, wenn wir das erste Mal denken… dann müssen wir auch irgendwann tot sein.

Das Sterben beginnt schon bei der Geburt.

Und so quält es uns jeden Tag, bis wir erlöst werden. 

Ein ganzes Leben lang.

Over and Out

Artikel 48

Hallo, und willkommen zum 48 Artikel auf Brainfuck.Eigentlich sollte das ja der 50. Artikel werden. Ich hatte mir vorgenommen über das Jahr 50 Artikel zu veröffentlichen.

Habe ich leider nicht geschafft 🙁

Ich möchte ihn diesem Artikel darüber schreiben, wie es mir geholfen hat und wie es mir ging, ein Jahr lang über meine Gedanken und meine Lebenseinstellung zu schreiben. Fangen wir aber ganz vorne an.

Brainfuck hat am 25. Juli 2015 den ersten Artikel veröffentlicht.

Damals hieß das ganze nur nicht Brainfuck, sondern think.of-Project.

Der Name ist dann aber zu Brainfuck gewechselt. Warum?

Nun, Brainfuck ist eine komplexe Programmiersprache, welche aus relativ wenigen Zeichen besteht.

Ziemlich kompliziert. Ich gehe jetzt erstmal nicht weiter darauf ein.

Zudem ist Brainfuck natürlich ein Begriff, der benutzt wird um verwirrende oder abstrakte Dinge zu beschreiben.

Oder meine Gedanken, die manchmal ja auch etwas wirr sind 😉

Anfangs war Brainfuck sehr aktiv, aber mit der Zeit habe ich schlichtweg die Lust daran verloren, immer über all die schlechten Dinge zu schreiben.

Über das böse auf der Welt. Immer nur das gleiche. 

Brainfuck ist natürlich auch philosophisch gewesen und hat Themen in diesen Bereichen behandelt…

Aber ich habe zu oft über politische Dinge geschrieben.

Auch auf philosophische Leserwünsche bin ich eingegangen. Ich habe über den Sinn des Lebens für mich geschrieben. Über paradoxe Situationen. Über das falsche Weihnachten.
Aber das ist lange her.

Brainfuck ist immer mehr zu einer Plattform geworden, wo ich meine politischen Gedanken verbreitet habe.

Das fand ich nicht gut.

Ich wollte eigentlich unabhängig sein.

Oft habe ich manche Themen sehr ausführlich und sachlich behandelt… manchmal war ich nicht so sachlich.

Ich bin nunmal nicht perfekt.
Nachdem ich festgestellt hatte, dass auf Brainfuck selten philosopische Dinge kommen, habe ich beschlossen die politischen Beiträge wegzulassen.

Dann wurde es ruhiger um meinen Blog, während die Weltpolitik immer lauter wurde.

In einem Jahr ist so viel passiert.

Es gab sehr viele politische und gesellschaftliche schwierige Situationen, es gab unter anderem auch den Brexit, über den ich sehr gerne geschrieben hätte.

Habe ich aber nicht.

Warum?

Weil ich nicht unabhängig schreiben würde. Ich selbst sehe keinen Sinn darin aus der EU auszutreten oder so etwas zu wollen, aber kann ich das für andere Länder beurteilen?

Wahrscheinlich nicht.

Ich wäre nicht neutral genug gewesen, und so habe ich einfach das Thema in Ruhe gelassen.

Es war mir zu politisch, um darüber auf meinem Blog zu schreiben, der anfangs NUR für Philosophie gedacht war.

Ab und zu kamen Beiträge.

Der letzte ging um gewinnen und verlieren. Der erste ging darüber, nachzudenken. Über alles. Dinge zu hinterfragen.

Und ich hinterfrage, ob Brainfuck seinen Sinn verfehlt hat.

Politik, Politik, Politik und Politik.

Ich wollte neutral und unabhängig sein.

Von allen Perspektiven betrachten.

Habe ich manchmal nicht geschafft, und meine Meinung… die bleibt.

Brainfuck hat sein Ziel verfehlt, wie ich finde.
Dieser Beitrag soll selbstkritisch werden.

Er soll aufzeigen, wo die Probleme von Brainfuck liegen.

Brainfuck war immer ein Ort, wo ich meine Gedanken aufschreiben konnte wenn ich über etwas gerätselt habe.

Dutzende Beiträge blieben unveröffentlicht oder wurden gelöscht.

Oft genug habe ich mir kurz vor dem Posten gedacht, dass ich das nicht posten will. Zu politisch. Oder ich hatte über das Thema schon gesprochen.
Ich möchte aber ehrlich sein.

Manchmal hatte ich schlichtweg keine Lust, über irgendwelche Ereignisse oder Fragestellungen zu schreiben… Weil sie mir egal waren oder ich sie langweilig fand.

Es mag sein, dass ich politisch schwierige Themen lieber ignoriert habe.

Ich wollte aber über Politik sowieso nicht schreiben. Und ich werde die Beiträge nicht veröffentlichen.

Man soll nicht auf Brainfuck kommen und erstmal einen politischen Beitrag sehen.

Der einen nicht interessiert.

Man soll auf Brainfuck kommen und nachdenken.
Das hat nicht immer geklappt.

Ehrlich gesagt, bin ich oft durch politische Themen auf philosopische Fragestellungen gekommen.

Somit waren viele philosopische Beiträge indirekt politisch.

Nicht gut.

Gar nicht gut.
Vor ein paar Monaten habe ich die Motivation verloren, philosopische Themen zu behandeln. Mir sind keine Fragestellungen mehr eingefallen.

Aber es kam noch ein anderes Hindernis:
Noscio.
Noscio ist ein Wunsch, der sich nach langer, langer Zeit endlich durchsetzen konnte. Ich kann entwickeln und Dinge für Menschen tun, die ich mit Brainfuck nie hätte tun können.

Brainfuck war im Vergleich zu meinen Programmen unglaublich langwierig.

Programmieren bat mir die Möglichkeit, aus tausenden Zeilen von Code Dinge zu entwickeln, die Menschen tagtäglich begleiten.

Ich habe Dutzende Male mehr Code geschrieben als ich auf Brainfuck Beiträge geschrieben habe.

Ich hatte Brainfuck aber immer im Hinterkopf.

Dann habe ich eine App für Brainfuck entwickelt. Ich hoffte, dass mich das motivieren würde wieder etwas auf Brainfuck zu veröffentlichen.

Geschrieben hatte ich.

Zwei Beiträge.

Ich löschte sie wieder.

Brainfuck wurde immer mehr zu Last, wöchentliche Veröffentlichungen und regelmäßige Aktualisierungen.

Nach einer Weile schrieb ich keine Beiträge mehr auf Brainfuck.

Nicht ein Wort.
Ab und zu kamen Artikel.

Unregelmäßig.

Sehr unregelmäßig.

Dann kamen keine Artikel mehr.

Bis jetzt.
Hallo, hier bin ich wieder.

Danke für ein Jahr Brainfuck, 48 Beiträge und viele tausend Wörter.

Danke für tausende Seitenaufrufe, danke für so viel Inspiration.

Danke dass du das liest.

In nächster Zeit werden, höchstwahrscheinlich vorallem politisch und ein paar philosopische Beiträge kommen.

Und in einem Jahr sehen wir, ob politische Beiträge besser sind als philosopische.

Brainfuck ist wieder da. Mehr inaktiv als aktiv. Aber wieder da.

Ich freue mich auf weitere Dutzende Beiträge die ich euch vorführen darf.
Bis bald 
Over and Out

Artikel 47

Hallo,

und willkommen zum 47. Artikel auf brainfuck.
Ich möchte heute über Gewinnen und Verlieren schreiben.
Inspiriert wurde ich hierbei durch die tolle Rede von Frank Thelen,
welcher beim StartUpTeens.de Event in Berlin am 30 Juni war.

Meine Erfahrung dort

 

Kurz vor der Preisverleihung, alle waren extrem angespannt, hielt Frank Thelen nämlich eine Rede, welche mich sehr zum Nachdenken anregte.

Er erzählte, wir hätten Macht. Wir könnten mit unseren Ideen die Welt verändern.

Und er hat auch klar in den Raum gestellt was Gewinner von Verlierern unterscheidet:

Wisst ihr was der Unterschied zwischen den Gewinnern und den Verlieren ist? Wir stehen wieder auf.

Ich fand es schade, dass es keine (mir bekannte ) komplette Aufzeichnung der Rede gibt, da ich sie sehr gut fand.

Ich hatte nach der Rede leider keine Möglichkeit mit ihm zu reden, was ich sehr schade fand.

Dann begann auch die Preisverleihung.
Wir landeten auf dem 2. Platz, wir waren zufrieden damit.

Ich fand es aber schade anzusehen, wie einige Teams komplett demotiviert waren und auch auf Zurede meinten, sie würden ihr Projekt einstellen.

Das fand ich sehr schade.

Ein Projekt aufgeben weil man keine finanzielle Förderung und Mentoren erhält? So ein Quatsch!

Uns war klar, dass wir unser Projekt weiterführen werden, egal ob wir gewinnen oder nicht.

Und genau das meinte Frank Thelen.
Wer aufgibt hat schon lange verloren!

Ich hoffe, dass dieser Beitrag ein paar Teams erreicht, welche nicht auf dem 1. Platz waren.
Von jedem Team von dem ich wusste, was sie vorhatten war ich begeistert.

Ihr dürft nicht aufgeben, weil man in einem Wettbewerb verliert!
Ihr habt euch gegen 100te andere Teilnehmer durchgesetzt!

Ihr habt es bis ins Finale geschafft weil es Menschen gibt, die an eure Idee glauben. An euch! An euer Team!
Und genau deswegen dürft ihr nicht aufhören.

Ich hoffe wirklich, dass dieser Artikel ein, zwei bestimmte Teams erreicht.
Danke fürs Lesen!

Over and Out!

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Artikel 46

Hallo,

willkommen zum 46. Artikel auf Brainfuck.

Hass hat keinen Glauben, keine Ethnie oder Religion, er ist giftig.

Der britische Politikerin Jo Cox wurde am 16. Juni auf offener Straße mehrmals in den Kopf geschossen.
Der Täter, 52 Jahre alt wurde festgenommen.

Was ist falsch mit der Welt?
Das etwas nicht stimmen kann dürfte schon seit längerer Zeit klar sein. Aber Mord?
Jo Cox selber war eine linke Politikerin mit einer Pro-EU Einstellung.

Sie wurde wahrscheinlich ermordet, weil ihre Meinung nicht erwünscht war. Was ist das für eine Welt?!

Ausländerfeindliche Parolen münden unweigerlich in Gewalt

Natürlich ist Meinungsvielfalt wichtig.
Aber radikale Meinungen?

Was ist eigentlich radikal?
Radikal bedeutet immer Gewalt. Meistens jedenfalls.

Mein Name ist ‚Tod den Verrätern, Freiheit für Großbritannien‘

Diese Aussage stammt von dem Täter.
Das war seine Antwort als man ihn vor dem Gericht nach seinem Namen gefragt hatte.
Er ist britisch.

Politik und Gewalt passen einfach nicht zusammen, politische Meinungen welche menschenverachtend sind… Dürfen gar nicht existieren!

Es ist auch keine Meinungsunterdrückung radikale Meinungen zu zensieren. Es dient dem Schutze der Gesellschaft.
Es ist allerdings problematisch, dass radikale Meinungen in Deutschland momentan unter der AFD sehr verbreitet sind.
Die AFD selbst mag nicht radikal sein, aber sie bietet solchen Menschen eben doch eine Plattform.

Das ist offensichtlich nicht gut.
Man sollte unbedingt etwas unternehmen, um gefährliche Mitglieder und Sympathisanten zu überwachen.
Es ist wirklich notwendig,

Gewalt ist in jeder Hinsicht etwas schlechtes, und sobald Gewalt in einer politischen Meinung vertreten wird ist diese politische Meinung meiner Auffassung nach keine Meinung mehr sondern eine eindeutige Straftat. Es ist dumm, sich mit einer Meinung für Gewalt zu rechtfertigen.

Gewalt und Hass herrscht überall auf der Welt. Hass macht Meinungen, und durchaus auch politische.
Und das ist ein großes Problem!

Gewalt ist nämlich nichts anderes als Hass.
Und dieser ist mit nichts zu rechtfertigen.
Hass ist keine Religion, Hass ist keine Meinung.

Hass hat keinen Glauben, keine Ethnie oder Religion, er ist giftig.

Und genau deshalb sollte man Aussagen, welche auch nur im Entferntesten zur Gewalt aufrufen verbieten.
Meinungsfreiheit darf nämlich keine Tote fordern.

Over and Out

( Informationen zum neuen Projekt ):
Wir sind übrigens eine Runde weiter!
Wir dürfen jetzt mit unserer Idee NoscioStep nach Berlin ins Finale!
Dort müssen wir gegen 2 andere Teams antreten.
Wer weiß.. Vielleicht gewinnen wir die 10.000€!

Danke für eure Votes und eure tatkräftige Unterstützung!