Artikel 56 – Dear Mr. President…

Hallo und willkommen zum 56. Artikel!

Donald Trump ist Präsident der USA!
Kaum jemand hatte erwartet, dass so etwas passieren würde.

Nun ist es aber geschehen.

Ich denke über die genauen Fakten muss ich hier keine Einleitung geben, das Wahlsystem ist in den USA einfach nicht direkt demokratisch und die Kandidaten sind und waren beide mit Verlaub – alles andere, aber nicht das Gelbe vom Ei.
Wirklich sowas von überhaupt nicht das Gelbe.
Darüber muss man sich gar nicht streiten!
Jetzt hat die USA einen Populisten als Präsidenten.

Shit happens.
Nachdem Bernie Sanders raus war, war es ja offensichtlich dass die Wahl nur scheiße laufen kann.
Der Wahlkampf war hässlich, das Gesagte auch.
Hass ist schließlich immer hässlich.
Trump verbreitete während dem Wahlkampf Hass in der Bevölkerung und machte Aussagen, welcher kein vernünftiger Mensch unterstützen sollte.

Positiv denken.
Ich möchte euch aber daran erinnern, dass Clinton nicht gut war und Clinton eben auch suboptimal ist. Diese Wahl war die Wahl zwischen zwei Idioten.
Zwischen Pest und Cholera.
Zwischen dumm und dümmer.

wenn es Menschen wie Trump und Clinton soweit in der Politik bringen, ist Amerika wirklich ein Land der unbegrenzten (Un)Möglichkeiten.

 

Wir werden die nächsten Jahre viel zu lachen haben, so viel steht fest.
Ob wir nun aus Verzweiflung, Wut oder aus Hilflosigkeit lachen
oder einfach nur weil das tolle demokratische System versagt hat.

Es ist doch egal! Das Volk Amerikas hat entschieden.
Zwar in Amerikas Wahlsystem, aber dennoch war es eine Volksentscheidung.

Meinen größten Respekt an Trump.
Die Medien sind/waren gegen ihn, weil er nur dumme Sprüche von sich gibt.
Alle sind gegen ihn.
Und trotzdem hat er es irgendwie geschafft!
Der Kapitalismus den Kapitalisten!

Was für eine Scheiße.
Macht es nächstes Mal besser, liebe Amerikaner.
Ich werde in nächster Zeit öfter Artikel dazu schreiben.

Over and Out!

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FOTO: REUTERS

Ein Brief an Julian Reichelt – Artikel 55

Lieber Julian Reichelt,

Bomben sind immer schlecht.

Egal was Sie sagen.

Wissen Sie, es ist auch immer schlecht Menschen zu töten.

Sie reden in ihrem Artikel, welchen Sie am 26.10.16 veröffentlicht haben von

dem Satz „Es gibt nicht gute und böse Bomben“

Und Sie widersprechen ihm.

Sie halten, auch auf Twitter fest, dass es „Gute und Böse Bomben“ gibt.

Ich muss ihnen eindeutig widersprechen.

Egal, es ist vollkommen egal wie Sie die Situation sehen und es existiert für diese

offensichtliche Tatsache auch kein verwertbares Gegenargument:

Die Bomben, welche sie in Ihrem Artikel beschreiben sind dafür gemacht zu töten.

Und Mord ist nie etwas Gutes.

Sie können nicht einen vermeintlichen IS-Bunker bombardieren, weil sie denken

dass dort nur IS-Kämpfer sind.

Welche im Übrigen trotz allen Menschen sind, welche manipuliert worden sind

oder gezwungen werden, für eine Sache zu kämpfen, welche genauso falsch

ist wie ihre Meinung dass es gute Bomben gibt.

Ich berufe mich auf Artikel 6 und Artikel 7, sowie auch die Artikel 8,10 und 11 der allgemeinen Menschenrechte.

Ich verteidige hier keine IS-Kämpfer, sondern Menschen.

Sie gehen sogar so weit, jeden der Ihnen nicht zustimmt als „radikal“ zu bezeichnen.

Ich bin anderer Meinung als Sie.

Bin ich gemein mit Radikalen, wenn ich mich auf die Menschenrechte berufe?

Ich akzeptiere Ihre Meinung.

Allerdings halte ich Bomben, Bomben um zu töten für grundsätzlich falsch.

Töten ist immer falsch.

Bomben bringen Menschen dazu, aus Angst zum IS überzulaufen.

Aus Verzweiflung.

Bomben töten und Bomben vernichten.

Ich finde nicht, dass es Ihnen zusteht, so etwas mit einem einfachen Satz zu beurteilen.

Mit dieser Basis können Sie sich vielleicht ein Urteil über den Satz bilden,

aber sicherlich nicht über die Lage in Syrien.

Und jeder der die Bomben wirft, trägt für mich Mitschuld an der Flüchtlingskrise und den vielen hunderttausenden Toten, welche weltweit an den Folgen des IS leiden und eben

vor allem in Syrien.

Danke fürs Lesen.

  • Brainfuck

Link zu dem Artikel: http://www.bild.de/politik/ausland/mossul/es-gibt-gute-und-boese-bomben-48465954.bild.html

Artikel 54

Herzlich willkommen zum 54. Artikel.

Ich möchte heute über ein Thema schreiben, welches mir in letzter Zeit aufgefallen ist.

Und zwar geht es um das AFD Bashing, welches momentan sehr oft in den Medien zu beobachten ist. Ich habe persönlich auch gegen die AFD geschrieben, aber das hier ist ein Meinungsblog. Von mir.
Ich finde es ein Unding, dass selbst offizielle, als neutral gedachte Medien gegen die AFD hetzen.
Und das nicht als Kommentar kennzeichnen. Oder als Meinung.
Wenn das gemacht wird, habe ich damit kein Problem.

Bitte beachten:

Ich möchte hier nicht die AFD verteidigen.

Ganz sicher nicht.

Ich möchte vielmehr darauf aufmerksam machen, dass es kaum mehr ein neutrales Medium gibt. Die AFD macht viele Dinge. Und dort gibt es kein Aber. Allerdings muss man so etwas unbedingt neutral betrachten!

Oder die eigenen Artikel als Meinung oder Kommentar kennzeichnen.

Hier findet ihr übrigens Meinungen, es ist schließlich ein Blog.

Ich bin gegen die radikale AFD, welche selbst meiner Meinung nach zweifelhafte Ansichten hat

( Die AFD möchte mit Aktionen und Aussagen eben doch in die Schlagzeilen! Und diese Taktik funktioniert wunderbar. Also lieber wenig über ihre Aussagen schreiben und mehr auf richtige Politik konzentrieren und nicht auf das was die AFD da tut. )

Over and Out!

 

Artikel 53

Herzlich willkommen zum 53. Artikel.Ich würde heute gerne über etwas schreiben, was ich vor ein paar Tagen in Ethik behandelt habe.

Und zwar ging es dort um den Schriftzug 

„Work, Consume, Be silent, Die“
Es gab einige Diskussionen darüber.

Dabei hat sich herausgestellt, dass viele denken dass so ein schlechtes Leben aussieht.
Ich kann es nicht nachvollziehen.

Was ist schlecht an so einem Leben?

Man arbeitet, man konsumiert, man beschwert sich nicht und irgendwann stirbt man.

Klingt für mich eher nach den Regeln eines allgegenwärtigen Systems.

Unserer Gesellschaft.
Ich möchte mich heute mit der Fragestellung befassen, was eigentlich ein gutes Leben ausmacht. Und ob es so etwas gibt.
Ich habe viel darüber nachgedacht, wie ich das formulieren soll.

Es ist auch nicht sehr einfach zu verstehen.

Wenn man eine Person fragt, was sie sich unter einem guten Leben vorstellt, erhält man typischerweise Antworten, welche ein gutes Leben als sorgenlos bezeichnen. Und natürlich sei es wichtig viel Geld zu haben und nie arbeiten zu müssen.
Klingt wunderbar, nicht?

Aber hier kommen wir wieder zu der Frage, was Glück eigentlich bedeutet.
Ist es gut, immer glücklich zu sein?

Ist es gut, nie Sorgen zu haben?
Was wäre ein Leben ohne Scheitern?

Ein Leben voller Glück und Freude?
Ich glaube nicht, dass es wirklich so schön wäre, wie einige sich das vorstellen. 

Das Scheitern lehrt uns Dinge besser zu machen und zeigt uns unsere Grenzen.

Sorgen zeigen uns, was uns wirklich etwas bedeutet.
Fehlschläge und Sorgen prägen uns, sie zeichnen unsere Persönlichkeit und unseren Charakter.

Ein Mensch, welcher immer Erfolg hat, mag glücklich sein.

Aber ist es ein gutes Leben?

Wenn ich nie arbeiten gehe, was mache ich dann?

Brauche ich dann Bildung?

Brauche ich überhaupt irgendwas?

Macht mein Leben Sinn, wenn ich keine Pflichten zu erfüllen habe? 

Wenn ich nichts brauche, wenn ich nichts arbeite und mich nie über etwas beschweren muss sterbe ich irgendwann.
Und ich habe nichts, ich habe nichts erreicht. Ich habe nie etwas geleistet.

Ich habe immer nur etwas bekommen.

Und zwar Geld, Geld ohne Ende.

Und wenn etwas zu erledigen war, habe ich es nicht selbst gemacht.
Und dann sterbe ich und frage mich, was ich eigentlich erreicht habe.

Ich mag zwar glücklich gewesen sein, aber ich hatte bei weitem kein gutes Leben. Ein gutes Leben muss erfüllt gewesen sein. 

Ein erfülltes Leben besteht aus Momenten der Freude und der Trauer, aus vielen, vielen Erinnerungen. Aus Leistungen und Fehlschlägen. Aus Fehlschlägen, von welchen man lernt, es besser zu tun.

Aus Erfolg.

Aus dem Tod.

Einer Erlösung der ewigen Routine.
Aus dem plötzlichen Halt an der Station der Ewigkeit.

So endet jedes Leben, ob glücklich oder nicht glücklich.

Und für jeden anderen geht es weiter.

Ein kleiner Ruck und es geht weiter, bis man sein Ziel erreicht.

Denn der Weg ist das Ziel.
Over and Out.

Artikel 52

Herzlich willkommen zum 52. Artikel.Ich würde heute gerne über Gesellschaft schreiben.

Eine Bekannte meinte letztens, dass der Fortschritt und die Gesellschaft nicht gut für die Menschen ist.

Es hätte der Menschheit nur Krieg, Egoismus und Terror gebracht.
Umso fortschrittlicher, desto tödlicher.

Tötungsmaschinen werden immer effizienter und gefährlicher.

Bomben werden immer mächtiger, man arbeitet ja sogar an Wasserstoffbomben.
Man will Drohnen einsetzen, um Feinde zu töten. Das funktioniert auch sehr gut, aber ist das richtig? Sollte ein Knopfdruck über Leben und Tod entscheiden sollen?

Sicher nicht.

Trotzdem ist es so.

Ein Knopfdruck kann einen ganzen Atomkrieg auslösen. 

Aber ist der Fortschritt schuld daran, dass jeden Tag 17.000 Kinder verhungern? Eher nicht.

Es liegt nicht an dem Fortschritt.
Waffen sind auch nichts schlechtes.

Waffen haben keine Gefühle, 

Waffen haben keine Tötungsabsicht.

Waffen sind harmlos. 

Der Schütze ist der Gefährliche.

Nun kann man sich natürlich fragen,

warum der Schütze denn Tötungsabsichten hat.
Es liegt sicherlich nicht daran, dass der Schütze tief im Inneren ein böser Mensch ist. Menschen sind nicht automatisch böse.
Das Problem liegt in der Gesellschaft.

Die Gesellschaft formt einen jeden von uns.

Die Gesellschaft umgibt jeden von uns.

Und jeder ist ein Teil der Gesellschaft.
Macht das Gesellschaft schlecht?

Man könnte nun vermuten, die Gesellschaft ist verantwortlich für jede Person die an Hunger oder Krieg stirbt.
Ja, die Gesellschaft ist verantwortlich.

Aber die Gesellschaft ist nicht schlecht!
Ohne die Gesellschaft würden wir nicht mal mitbekommen, dass Menschen an Hunger oder unter den Folgen eines Krieges leiden müssen.

Gesellschaft macht uns aus.

Jeder von uns ist ein Teil davon.
Und wenn man ein bisschen darüber nachdenkt, merkt man dass jeder der Teil der Gesellschaft ist ein bisschen daran schuld ist.
Blöderweise ist es auch jedem ein bisschen egal.
Das führt dazu, dass die Menschen einfach weitersterben.
Herzlichen Glückwunsch! 
Gesellschaft kann etwas großartiges sein, aber dafür muss jeder ein bisschen etwas beitragen.

Ein klein wenig.
Vielleicht können wir ja nicht die Gesellschaft ändern, aber uns.

Und das wäre doch schonmal ein Schritt in die richtige Richtung, nicht wahr? 🙂
Helft Menschen.

Bringt sie zum Lachen.

Macht die Welt ein kleines Stück besser.
Over and Out.

Artikel 51

Herzlich willkommen zum 51 Artikel. Ich möchte heute über das Burka-Verbot schreiben.

Außerdem würde ich gerne klarstellen, was überhaupt eine Burka ist, da viele die darüber Reden nicht wissen was der Unterschied zwischen Burka und Niqab ist.

Hier erst mal die Klarstellung was eine Burka ist.


Das, was bei Google-Bilder als Ergebnis erscheint, das sind keine Burkas. Leider ist das wenigen bewusst.


Google bietet ja viele, tolle Informationen… nicht wahr?

Grundsätzlich ist das zwar ein Rechercheversuch, aber es ist davon auszugehen dass geschätzt die Hälfte Google-Bilder anklickt und davon die Hälfte sich das erste Bild anschaut. Welches nichtmal eine Burka ist!

„Die Burka (eigentlich Burqu, aus arabisch برقع , DMG burquʿ, Plural براقع / barāqiʿ; in Pakistan auch als Barqa) ist ein Kleidungsstück, das der vollständigen Verschleierung des Körpers dient. “

Quelle: Wikipedia

Es würde reichen, einen Blick auf den Wikipedia-Eintrag zu werfen.

Die Medien benutzen meist in ihren Artikel Bilder von der bekannteren Niqab. Das ist falsch und es führt dazu, dass viele niqab-tragende auf der Straße belästigt werden, und diese Leute in Diskussionen nicht mitreden können. Vorallem diskutieren sie dann mit einer völlig falschen Vorstellung!

Eine wichtige Grundlage einer Diskussion ist, dass die Beteiligten darüber Bescheid wissen.

Deshalb ist meine Meinung zur Burka hier auch nebensächlich, der Artikel dient hauptsächlich dazu, klarzustellen dass viele sich unter einer Burka etwas falsches vorstellen.

Das hier ist eine Burka.


Bildquelle: nh24.de

Jetzt kommt noch ein Unklarheit auf. Ich konnte bei meiner Kontrollrecherche nicht feststellen, ob das „Burka-Verbot“ auch für Niqabs gilt. Sollte das der Fall sein, ist zu den Definierung der Burka durch die Medien noch eine weitere Falschinformationen im Umlauf.


Dieses Bild, welches ich zufällig entdeckt habe,  ist eines der Beweise dass die AFD keine Ahnung von dem Islam hat oder nicht fähig ist, Forderungen zu formulieren.

Im Anhang findet ihr noch Bilder von den Medien, welche diese Falschinformationen ( meist über Vorschaubilder oder als Bild oben im Artikel ) verbreitet haben.



Und liebe Redakteure, denen ich diesen Link geschickt habe…

Bitte stellt klar was Burkas sind und definiert das Verbot genauer!

Achja. Meine Meinung.

Ich sehe keinen Sinn darin, die Burka zu verbieten. Sie ist kein Zeichen von Unterdrückung oder von radikalem Glauben. Sie behindert allerdings die Integration, da viele Menschen dem muslimischen Glauben sehr negativ eingestellt sind oder etwas gegen Ausländer haben. Und Muslime  könnten natürlich auch Ausländer sein!

Over and Out

Artikel 50

Hallo und willkommen zum 50. Artikel.

Mir hat letztens jemand erzählt, er wäre gerne immer glücklich.
Und er würde nie irgendeine Form von Trauer verspüren wollen.
Er meinte, in einer Welt ohne schlechte Dinge sei man immer glücklich.
Das hat mich sehr nachdenklich gemacht.

Für mich war „Glück“ als solches immer ein Zeitraum, in dem ich mich besser gefühlt habe. Meist habe ich erst nach diesem Zeitraum festgestellt, wie glücklich ich eigentlich bin.

Nunja.
Man kann nicht immer glücklich sein.
Das Leben muss, es muss zwanghaft aus Höhen und Tiefen bestehen. Wer permanent glücklich ist oder keine Probleme hat, der wird ein langweiliges Leben haben.
Und immer nur glücklich sein ist einfach nur langweilig.
Man braucht Phasen, Phasen in welchen man traurig oder eben nicht so glücklich ist.
Sonst hat man nie wirklich etwas erlebt.
Ist man denn am Lebensende glücklich wenn man nie wirklich etwas erlebt hat?
Ich weiß es nicht, aber ich wäre nicht glücklich.
Und genau deshalb ist eine Welt ohne schlechte Dinge auch eines der schlimmsten Dinge die ich mir vorstellen kann.
Keine Herausforderungen, keine Probleme…
Keine Lösungen!
Es gäbe keine Innovation!
Wir wären wahrscheinlich nie so weit gekommen wie wir es jetzt sind. Für eine funktionierende Gesellschaft braucht man Gegensätze, denn dann muss die Gesellschaft zusammenarbeiten.
In einer Welt ohne gute Dinge wäre es auch nicht besser, da man selbst sicherlich auch keinerlei Motivation oder Optimismus hat etwas dagegen zu tun.
Das Gute und das Schlechte halten die Gesellschaft zusammen.

Und in gewisser Weise  kann man irgendwann auf sein Leben zurückblicken und erst dann feststellen, was es für ein glückliches Leben war.
Wie viel man erlebt hat.
Denn auch traurige Phasen können im Nachhinein als glücklich empfunden werden.

Man weiß selten, was Glück ist, aber man weiß meistens was Glück war.
Françoise Sagan

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